100.000€ erreicht!Bonobo alive e.V.

Artenschutz vor Ort

Hier stellen wir Ihnen unsere Artenschutz-Aktivitäten im In- und Ausland vor. 

Weitere Projekte werden im Rahmen der EAZA Kampagnen unterstützt.


Virunga Nationalpark

Die Wilhelma unterstützt die sogenannten Congohounds, das Spürhundeteam der Gorilla-Ranger im Virunga Nationalpark seit 2012 mit bislang (Stand Dezember 2018) 105.000 Euro die aus verschiedenen Fundraising Aktionen zusammenkamen. Durch die Arbeit der Hundestaffel können nun erstmals die Wilderer von der ausgelegten Schlinge bis zu ihrem Lager zurückverfolgt und dingfest gemacht werden.

Insgesamt (siehe soziale Projekte unten) hat der Virungapark inzwischen mehr als 115.000 Euro Unterstützung durch die Wilhelma erhalten!

Der Fallen Rangers Fund des Nationalparks, der die Witwen und Waisen der im Dienst ermordeten Ranger finanziell unterstützt hat 6000 Euro erhalten.

Bis Dezember 2017 konnten wir die Umweltbildung vor Ort mit insgesamt 13.600 Euro unterstützen. So wurde ein Kindergarten im Virunga-Nationalparks im Februar 2015 mit Spielzeug und Büchern ausgestattet, die Gehälter von Erzieherinnen bezahlt und im Juni 2015 mit einer Geldspende in Höhe von 1000 Euro der Bau von Sanitäranlagen unterstützt.

Schulgeldpatenschaften: Auch dem Waisenhaus vor Ort wird mittels Fundraisingaktionen dabei geholfen, den 61 dort lebenden Kindern den Schulbesuch zu ermöglichen. Wenn auch Sie für 100 Euro im Jahr eine Schulpatenschaft übernehmen möchten, finden Sie die Informationen dazu hier.

Sehen Sie hier einen kurzen Film zum Engagement der Wilhelma im Virungapark

 

Berggorilla & Regenwald Direkthilfe

Der Verein unterstützt in der DR Kongo und deren Nachbarländern den Schutz der Berggorillas und deren Lebensraums. Dies geschieht durch die Bekämpfung der Wilderei, Maßnahmen zum Schutz des Regenwaldes und Schulbildung für lokale Kinder. Dazu arbeitet die B&RD mit verschiedenen Partner vor Ort zusammen. Die Wilhelma unterstützt die Arbeit des Vereins seit 2009 mit Geldern aus dem Handyprojekt und hat daraus bislang über 20.000 Euro beisteuern können (Stand Juni 2017)

Lola ya Bonobo

Die weltweit einzige Auffangstation für Bonobos Nahe Kinshasa in der DR Kongo rettet Bonobowaisen, die durch den illegalen Bushmeathandel ihre Mütter verloren haben, zieht diese über Jahre liebevoll auf und wildert sie schließlich in einem Schutzgebiet wieder aus. Ebenfalls betreibt die Organisation großangelegt Umweltbildung, um die Bevölkerung für den Schutz der Tiere zu gewinnen. Die Wilhelma unterstützt die Arbeit von Lola ya Bonobo seit 2013 mit Spendengeldern unserer Besucher - bislang 15.000 Euro (Stand Oktober 2017) Mehr zur Arbeit von "Lola ya Bonobo" erfahren Sie hier.

Bonobo alive e.V.

Der von Verhaltensforschern gegründete Verein hat sein Forschungsgebiet im Salonga Nationalpark in der Demokratischen Republik Congo. Die Wissenschaftler organisieren zusammen mit den Dorfbewohnern Anti-Wilderer-Patrouillen und unterstützen die Umwelterziehung in den lokalen Schulen. Seit 2015 unterstützt die Wilhelma dieses Projekt mit bislang 10.000 Euro (Stand Januar 2018) 

Save the Rhino

Seit der EAZA Nashorn Kampagne im Jahr 2005 sammelt die Wilhelma im Nashornhaus und über den Verkauf von "Nashornwein" Spenden für Projekte der Organisation Save the Rhino.
In dieser Zeit kamen bislang (Stand Dezember 2017) 78.000 Euro für den Schutz von Panzernashörnern  und zuletzt auch dem Sumatra Nashorn zusammen. Aktuell unterstützen wir den Ausbau der Sumatran Rhino Sanctuary, einer Zucht- und Forschungsstation im Way Kambas Nationalpark auf Sumatra. Nähere Infos dazu finden Sie hier.

21st Century Tiger

Mit dem Start der EAZA Tiger Kampagne im Jahr 2002 begann die Wilhelma für Projekte der Organisation 21 Century Tiger zu sammeln und konnte bislang (Stand Januar 2018) über 47.000 Euro für den Tigerschutz überweisen!
Die Wilhelma unterstützt dabei ein Projekt, das im „Kerinci Seblat Nationalpark“ auf Sumatra angesiedelt ist, einem der größten und bedeutendsten Schutzgebiete Südostasiens und dem wichtigsten Rückzugsgebiet der Sumatra-Tiger überhaupt.

Regenwald für Orang-Utans auf Borneo

Seit 2009 unterstützt die Wilhelma mittels Fundraising-Aktionen wie dem Verkauf von Zeichnungen unserer Orang-Utans Carolin und Moritz, sowie der Aktion "Kunst für Artenschutz" die Wiederaufforstung verschiedener Waldflächen auf Borneo. Die Projekte der Organisationen BOS und Orang-Utans-in-Not haben bislang insgesamt über 12.600 Euro erhalten (Stand Januar 2018)  
Infos zum Projekt des Vereins Orang-Utans in Not finden Sie hier

Orang-Utan Schutzprogramm auf Sumatra

Die Schweizer Stiftung PanEco setzt sich mit lokalen Partnern für den Schutz der Orang-Utans und des Regenwalds auf Sumatra ein. Dafür werden durch Umweltzerstörung gefährdete sowie illegal als Haustiere gehaltene Orang-Utans zuerst in einer Auffang- und Pflegestation behandelt, anschließend in zwei Auswilderungsstationen auf das Leben in Freiheit vorbereitet und dann wieder in ihren natürlichen Lebensraum entlassen. Das Programm wird durch Forschung und Monitoring unterstützt. Zudem erfolgt eine intensive Kampagnenarbeit zum Schutz des Regenwalds. Die Wilhelma unterstützt PanEco aktuell durch den Verkauf des Orang-Utan Coffee (http://orangutan.coffee/) im Bistro Belvedere.
Über die Folgen des Palmölanbaus informiert dieser kurze Animationsfilm.

Das Shipstern Reserve in Belize

Wir unterstützen seit 2015 das Schutzgebiet im Nordosten von Belize, welches verschiedenste Habitate wie tropischen Regenwald, Mangroven- und Trockenwald beherbergt und Heimat für Jaguar, Puma, Ozelot aber auch Tapire, Nasen- und Ameisenbären, sowie unzählige Vogelarten ist. Die Spenden der Wilhelma (Stand Dezember 2017: 6000 Euro) unterstützen die Arbeit der Parkranger im Kampf gegen Wilderei und illegale Abholzung.

Grevy Zebra-Schutz in Nordkenia

Einst in sechs afrikanischen Ländern zuhause, sind die Bestände des Grevy Zebras seit 1970 um über 80 Prozent eingebrochen. Lediglich etwa 3000 Individuen finden sich heute noch im Norden Kenias und angrenzenden Gebieten Äthiopiens. Konkurrenz mit Nutzviehherden um Wasserstellen und die illegale Jagd bedrohen das Überleben dieser spektakulären Zebraart. Die Wilhelma unterstützt Marwell Wildlife seit 2005 in ihren Schutzbemühungen, welche vorallem auf die Zusammenarbeit mit der lokalen Bevölkerung setzen. Bislang (Stand Januar 2018) konnten in dieser Zeit über 13.000 Euro überwiesen werden.

Schildkrötenklinik in Kenia

Anlässlich des 50. Aquariumjubiläums im Jahr 2017 hat die Wilhelma mehrere Fundraisingaktionen zugunsten des Schildkrötenschutzes in Kenia organisiert. Dabei kamen im Laufe des Jahres 3875 Euro€ für den Neubau der Schildkrötenklinik in Watamu zusammen!

Rettet den Drill e.V.

Der seltene Drill ist eine Affenart, die nur noch in kleinen Gebieten in Kamerun und Nigeria wild vorkommt und durch den Bushmeat- und illegalen Haustierhandel massiv bedroht ist. Er gilt als eine deram stärksten bedrohten Primatenarten weltweit. Rettet den Drill e.V. unterstützt die Projekte von PANDRILLUS und dem Afi-Mountain-Reservat in Nigeria sowie dem Limbe Wildlife Center in Kamerun. Die Wilhelma hat 1996 40.000 DM über die Stiftung Natur und Umwelt der damaligen Landesgirokasse an PANDRILLUS vermitteln können. Bis heute (Stand Juni 2017) sind weitere 9000 Euro aus Besucherspenden an das Projekt gegangen.

Finanzielle Unterstützung für das Okapi Wildlife Reserve im Kongo

Wie alle Zoos, die Okapis halten und sich am Okapi-EEP beteiligen, unterstützt auch die Wilhelma das Projekt „Okapi Wildlife Reserve“ im Ituri-Tal im Kongo. Im „Okapi Wildlife Reserve“ leben 5000 der ca. 10 000 bis 20 000 wildlebenden Okapis. Das „Okapi Wildlife Reserve“ setzt sich für die Erhaltung des Lebensraumes der Okapis ein.
Die Wilhelma überweist dem Projekt jährlich 5000 US-Dollar (ca. 3930 Euro). Dieser Betrag wird unter anderem für die Ausrüstung der Wildhüter sowie für PR-Projekte verwendet, welche die Bevölkerung über die Bedeutung dieses Lebensraums informieren.

Über den Verein Deutscher Zoodirektoren (VDZ) unterstützte Projekte:

  • Karakol (Schneeleoparden in Kirgisien)
  • Waldrapp im Freiflug
  • Wisente

Schutz- und Hilfsmaßnahmen für heimische Arten:

  • Überwinterungshilfen für heimische Fledermäuse
  • 100 Nistkästen für heimische Höhlenbrüter an Wilhelma-Bäumen
  • Schmetterlingswiesen in Wilhelma, Rosensteinpark und Co. zusammen mit BUND