Historische Gebäude

Der historische Teil der Wilhelma war so geplant, dass König Wilhelm I. von Württemberg die wichtigsten Bauten in seiner Wilhelma trockenen Fußes erreichen konnte. Für die Besucher ist dies auch heute noch möglich.

Vom früheren Aussichtspavillon am Neckar, dem heutigen Haupteingang, gelangte der König über die historischen Gewächshäuser mit dem großen Wintergarten zum Wandelgang in der Mitte der Anlage. Vom überdachten Wandelgang konnte der König zu seinem Wohnhaus, dem Maurischen Landhaus, gehen. In dem Landhaus ist heute ein kombiniertes Gewächs– und Tierhaus untergebracht. Für repräsentative Zwecke ließ der König den Maurischen Festsaal errichten, der heute leider nicht mehr erhalten ist. An seiner Stelle steht stattdessen das Aquarium mit der Krokodilhalle. Auch diesen Ort erreichte er über den Wandelgang, der Festsaal und Wohnhaus von beiden Seiten, im Norden und Süden, verband. Das Wilhelma-Theater hatte ebenfalls einen überdachten zuführenden Weg. Vom Pavillon am heutigen Haupteingang führt der Wandelgang parallel zum Neckar bis zum Theater. Die nach außen zum Neckar gerichtete Seite des Weges ist mit einer Terrakottawand verziert.

Weitere Gebäude aus jener Zeit, welche bis heute erhalten werden konnten, sind der hoch emporragende Pavillon Belvedere oberhalb der Subtropenterrassen und die Damaszenerhalle, eine frühe Voliere. Die zwei historischen Remisen, Gebäude zum Unterstellen der Kutschen und Fahrzeuge, bilden heute den Ein- und Ausgang des Insektariums. Das ehemalige Küchengebäude dient als Betriebsstätte bzw. Wohnhaus des Wilhelma Direktors.

Weitere Informationen zu den historischen Gebäuden finden Sie auch unter der Geschichte der Wilhelma.

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