Belvedere und Subtropenterrassen

Das Belvedere befindet sich am Rosensteinhang und wie der Name verrät (italienisch: schöne Aussicht) ist es einer der schönsten Aussichtspunkte der Wilhelma. Seit dem Jahr 1851 diente es König Wilhelm I. als Standort mit Blick zur Grabkapelle auf dem Württemberg, wo seine Frau Katharina bestattet ist, und in die Weite der schwäbischen Landschaft. Das Belvedere bildet den oberen Abschluss der Subtropenterrassen und auch der gesamten historischen Wilhelma. Der Pavillon ist nicht für Besucher zugänglich. 

Die Subtropenterrassen erhielten ihren Namen erst in den 1980er Jahren. König Wilhelm I. von Württemberg sah in den sonnenexponierten Anlagen des Letschenbergs, einer Anhöhe im Rosensteinpark, zunächst einen idealen Platz für Weinreben und königliches Spalierobst. Bereits 1835 gab er seinem Hofgärtner Bosch den Auftrag zu einer entsprechenden Gestaltung. Die Terrassenanlage wurde von 1843 bis 1853 von Karl Ludwig von Zanth umgebaut. Die drei Zinkguss-Tiergruppen stammen von dem Stuttgarter Bildhauer Albert Güldenstein. Wie in italienischen Gärten üblich, ist das Element Wasser auf jeder Ebene der Subtropenterrassen in Form von verschiedenen, teilweise historischen Brunnen vertreten.

Seit 1981 befindet sich auf den Terrassen eine Anlage für subtropische und tropische Pflanzen und Tiere. Die Subtropenterrassen sind außerdem das Bindeglied zwischen dem historischen Park und dem modernen Erweiterungsteil der Wilhelma auf der Hochfläche des Rosensteinparks.

Einen kleinen Vorgeschmack auf den Ausblick vom Belvedere bietet Ihnen der 360 Grad-Rundumblick unserer fantastischen Panoramabilder.

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