Eingang und Terrakottawand

Der heutige Eingangspavillon stammt aus dem Jahre 1843. Er wurde von von Karl Ludwig von Zanth geplant. Sein Auftraggeber, der König, wollte einen überdachten Weg bis zum Wilhelma Theater, der von einem Pavillon mit Blick auf das Neckartal unterbrochen werden sollte. Wichtig war, dass der Pavillon rund ein Fuß (0,28 m) über dem höchsten Wasserstand des Neckars liegt, um die Gartenanlagen vor Hochwasser zu schützen. Unterhalb des Weges wurde ein 2,30 m hoher Gewölbekeller für eine Sommerchampignon-Plantage geplant. Dieser Keller ist heute noch begehbar.

Die oberirdische Mauer wiederum, die das Gelände zum Neckartal abschloss, hatte zuerst eine Wandseite zum Neckar hin. Diese war mit Figuren und Tieren bemalt. Aufgrund von Feuchtigkeitsschäden wurde die Wandseite 1856 durch reliefartige Terrakottaplatten nach einem Entwurf von Zanth ersetzt und 1997 teilweise restauriert.