Maurischer Festsaal

Das schönste und größte Gebäude der Wilhelma war der Maurische Festsaal, der 1851 als Ort für königliche Feiern, Empfänge und Bälle erbaut wurde. Maurisches Landhaus und Maurischer Festsaal waren durch den Maurischen Garten voneinander getrennt und über den Wandelgang miteinander verbunden.

Einer der Höhepunkte gesellschaftlicher Art waren die Stuttgarter Kaisertage im September 1857. König Wilhelm I. hatte den russischen Zar Alexander II. und den französischen Kaiser Napoleon III. zu einem Versöhnungstreffen in die Wilhelma eingeladen. Im Kriegsjahr 1944 erlitt der Maurische Festsaal durch Bombenangriffe starke Zerstörungen. 1961 wurden seine stehen gebliebenen Außenmauern nach durchaus kontroversen Erwägungen abgetragen. Heute steht an seiner Stelle das Aquarien- und Terrariengebäude mit der Krokodilhalle.

Die Originalfassade des Portals zum Maurischen Garten hin ist - integriert in den Wandelgang - erhalten geblieben. Im Parterre bietet das Portal einen Durchgang für Tierpfleger zum Aquarium und Terrarium. Im ersten Stock liegt ein kleiner Seminarraum, von dem man einen herrlichen Blick auf den Maurischen Garten hat. Diese Perspektive zeigt die Webcam dieser Internetseite: Link.