Wilhelmatheater

Das Wilhelmatheater wurde 1840 im Auftrag von König Wilhelm I. fertig gestellt. Die Bürger Bad Cannstatts hatten sich ein Casino erhofft, nach den Vorbildern anderer Kurstädte. Der König wollte jedoch nicht, dass seine Untertanen ihr Geld verspielen. Also entstand ein Theater, wobei sich ein kontinuierlicher Spielbetrieb nicht etablieren konnte. Bereits nach einer einzigen Vorstellung stand das Haus lange Zeit leer und war sogar vom Abriss bedroht. Erst 1985 wurde es renoviert. Es ist das einzige Theater Deutschlands im pompejianischen Baustil, dessen Originalbemalung noch teilweise erhalten ist.

Das Wilhelmatheater dient seit 1987 als Probebühne für die Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst. Es wird unabhängig von der Wilhelma verwaltet und liegt außerhalb der Umgrenzung des Wilhelma-Parks. Der Verein der Freunde und Förderer nutzt das besondere Ambiente für Veranstaltungen.

Weiterführende Themen: