Baumpersönlichkeiten

Die ältesten Bäume der Wilhelma stammen aus der Gründungszeit um 1840, möglicherweise standen einige sogar schon früher hier. Zu den ältesten (über 160-jährig Stand 2014) zählen etwa die riesigen Platanen, die größte steht am Flamingo-Gehege, die Eiben im Maurischen Garten, die Magnolien aus der königlichen Sammlung und die berühmten Ginkgos. Schon Goethe ließ sich von den Ginkgos und ihren gefächerten Blättern zu dem Gedicht  "Ginkgo biloba" inspirieren.

Ist es Ein lebendig Wesen,
Das sich in sich selbst getrennt?
Sind es zwei, die sich erlesen,
Daß man sie als Eines kennt?

Weitere Baumpersönlichkeiten mit besonderer Blütenpracht sind unter anderem die Blauglockenbäume, Trompetenbäume und Taschentuchbäume.

Weniger durch die Blüte als viel mehr durch die Größe beeindrucken die kalifornischen Mammutbäume. Um ihr Holz zu nutzen, ließ der König 1865 rund 5000 von ihnen aus Samen anziehen. Den Samen hatte er aus Kalifornien bekommen. Heute haben die verbliebenen Exemplare teils eine Höhe von über 35 Metern erreicht. Ihre kalifornischen Brüder sind mit 80 Meter Höhe und einem Stammumfang von mehr als 30 Metern die größten Lebewesen unseres Planeten! (Einen kleinen Vorgeschmack auf den Besuch des Mammutwäldchens erhalten Sie über unsere fantastischen Panoramabilder.)

Die Linden- und Platanenalleen in der Nähe des so genannten Langen Sees strukturieren den Park und bieten erholsame Schattenplätze im Sommer. Eine markante Gruppe von alten Zerreichen schmückt das parkartige Gelände im oberen Wilhelmateil.

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