Blumenmeer

Eine Augenweide sind die ausgedehnten Blumenbeete im historischen unteren Teil der Wilhelma. Zweimal im Jahr ändert der Park allein durch die neue Blumenpracht sein Gesicht. Dabei wird die Auswahl der Farben und der Formen für jedes einzelne Beet genau geplant.

Im Herbst pflanzen die Gärtner rund 180.000 Blumenzwiebeln (!) und Frühjahrsblüher in mühevoller Handarbeit ein. So wird der wintermüde Besucher im nächsten Frühjahr von einem Blumenmeer aus Vergissmeinnicht, Stiefmütterchen, Tulpen und Narzissen empfangen.

Wenn der so genannte Frühjahrsflor abgeblüht ist, wird der Sommerflor gepflanzt. Die Auswahl der rund 60.000 Sommerblumen orientiert sich an den Vorbildern islamischer Gärten mit Arten wie Zinnien, Hibiskus, Tagetes und Levkojen.

Die großen Sommerblumenbeete gehen auf eine Idee des ersten Wilhelma Direktors Albert Schöchle zurück. Er wollte den Besuchern in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg Ablenkung bieten und ihnen durch die Blumenfülle Zuversicht signalisieren.

Übrigens, einen großen Teil der Blumen ziehen die Wilhelma Gärtner selbst heran. Dies geschieht in der Gärtnerei auf dem Betriebsgelände der Wilhelma. Das sind immerhin pro Jahr rund 120.000 Pflanzen in ca. 40 Arten!

Weiterführende Themen

Was blüht wann?

  • Die Sommerblumen blühen von Anfang Juni bis Ende September.

Wussten Sie schon?

  • Die Wilhelma bildet junge Menschen zu Tierpflegern und Zierpflanzengärtnern aus.

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