Umgebung der Wilhelma

Die Wilhelma gehört zu einer von Gartenarchitekten und Landschaftsplanern gestalteten Landschaft. Da den Besuchern dieser Zusammenhang normalerweise verschlossen bleibt, wird an dieser Stelle kurz darauf eingegangen.

Im oberen Teil der Wilhelma gehen der Rosensteinpark und die Wilhelma gestalterisch ineinander über. So sind etwa Wege, Anschüttungen oder Pflanzen aufeinander bezogen und stellen Blickbeziehungen zueinander her.

Die Wilhelma ist außerdem der abschließende Teil einer Parklandschaft, die von Architekten früherer Könige bereits so angelegt wurde. Sie beinhaltet den gesamten Schlossgarten, ausgehend vom Schlossplatz im Herzen der Stadt, über den Rosensteinpark bis zur Wilhelma. Dieses zusammenhängende Stück Parklandschaft wird nach seiner Form auch „Grünes U“ genannt und hat einen hohen Erholungs- und Freizeitwert für die Schwabenmetropole.

Innerhalb der Wilhelma bietet der Aussichtspavillon Belvedere, der an einem Scheitelpunkt liegt, einen weiten Blick in die Umgebung. So gibt es Blickbeziehungen nach Bad Cannstatt, ins Neckartal oder zur Grabkapelle auf dem Rotenberg.

Diese architektonische Einbeziehung der Wilhelma  in die umgebende Kulturlandschaft, die durch die königliche Herkunft bedingt ist, wird auch bei künftigen Bauvorhaben etwa neuen Tiergehegen mitberücksichtigt.

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