Farnhäuser

Zahlreiche tropische Farne wachsen im Farnwarmhaus. Grazile Moosfarne (Selaginella), bizarre Bärlappe (Lycopodium), riesige Nestfarne (Asplenium), zierliche Frauenhaarfarne (Adiantum) oder auf anderen Pflanzen lebende Geweihfarne (Platycerium) wechseln einander ab. Neben den Farnen gedeihen hier auch Palmfarne (Cycas, Zamia und Lepidozamia), die zu den so genannten Nacktsamern gehören.

Im kalten Farnkuppelhaus, auch Baumfarnhaus genannt, leben die riesigen Baumfarne. Sie bilden mit ihren ausladenden, filigranen Blättern eine harmonische Einheit mit der historischen Gusseisenkonstruktion des Gewächshauses aus dem vorletzten Jahrhundert. In die Abteilung der Farnpflanzen gehört auch der Schachtelhalm (Equisetum). Die hier gezeigten Nacktsamer - Araukarien (Araucaria), Kaurifichte (Agathis) und Steineibe (Podocarpus) - kommen alle auf der Südhalbkugel der Erde vor, so wie auch das erst 1994 in Australien entdeckte „lebende Fossil“ Wollemia nobilis.


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