

Mehr als jeder andere Kontinent weist Afrika eine unglaubliche Vielfalt an Klimazonen und Vegetationsformen auf. Das Spektrum reicht dabei von Wüsten und Halbwüsten über Gras- und Baumsavannen bis hin zum immergrünen tropischen Regenwald. Die Huftieranlagen stellen exemplarisch eine Reihe von speziell an diese Lebensräume angepassten Huftierarten vor. Der Besucher kann auf seinem Rundgang durch die zwölf Freigehege die Unterschiede der verschiedenen Klima- und Pflanzenräume sehr gut anhand der Gehege, ihrer Bepflanzung und der jeweiligen Tierart erkennen. Jedes Tier hat Merkmale (Körperbau, Fellfärbung), die es speziell für seinen Lebensraum fit machen.
Die trockensten Lebensräume sind am oberen Ende der Anlagen an der Grenze zum Schaubauernhof dargestellt. Sie zeigen die Somali-Wildesel. Die in Äthiopien und Eritrea lebenden Tiere sind hervorragend an ihren halbtrockenen Lebensraum angepasst. Der Somali-Wildesel steht jedoch in freier Wildbahn unmittelbar vor der Ausrottung. In weiteren Gehegen findet man Antilopenarten wie den Kleinen Kudu, die teilweise mit anderen Tierarten vergesellschaftet sind. Auf einer leicht ansteigenden Fläche sind die beeindruckenden Netzgiraffen aus Nordkenia zu sehen. Die unteren Außengehege, die an das Café Belvedere grenzen, zeigen Tiere aus den niederschlagsreichsten Gegenden Afrikas. So kommt das Okapi, eine Urwaldgiraffe, nur in den Regenwäldern des Kongo vor und die Bongos, eine weitere Antilopenart, bevölkern dichten Busch- und Bambusdschungel Afrikas.
Im einzigen für Besucher zugänglichen Haus, dem Giraffenhaus, sind auch einige Vögel und kleinere Raubtiere aus Afrika zu sehen, etwa der kostbare Kongopfau und der Wüstenfuchs. Die possierlichen Erdmännchen haben ihr Zuhause wiederum an einer Seite der Giraffenaußenanlage.
Unseren Tieren kann man auch ganz nahe kommen: Reiten Sie auf Elefanten,
kuscheln Sie mit einer Boa - all das und noch viel mehr ist mit unserem Tierbegegnungen-Programm möglich.
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