08.02.17

TV-Tipp: 40 neue Folgen der Zoo-Doku zeigen Wilhelma in frischem Stil

Wie funktioniert einer der größten Zoos Europas? Täglich sind 11.000 Tiere in der Wilhelma zu versorgen, die 1.200 verschiedene Bedürfnisse haben – mindestens. Denn so viele Tierarten gibt es im Zoologisch-Botanischen Garten in Stuttgart. Nach sechs Jahren Drehpause begleitet der SWR ab Donnerstag, 9. Februar, in 40 neuen Folgen der Dokumentation „Eisbär, Affe & Co.“ die tierischen Hauptdarsteller und die Arbeit ihrer Pfleger ganz aus der Nähe, wie sie der Besucher nicht zu Gesicht bekommt. Die fünfte Staffel der erfolgreichen Serie ist bundesweit im ersten Programm der ARD in der Regel montags bis freitags ab 16.10 Uhr zu verfolgen.

Als erste Zoodoku dieser Sendereihe geht „Eisbär, Affe & Co.“ in einem neuen Stil an den Start. In jeder Folge werden weiterhin mehrere Episoden abwechslungsreich miteinander verwoben, doch Zwischenschnitte statt Wischblenden zeigen zusätzliche Eindrücke vom ganz eigenen Charme des historischen Parks dieser ehemals königlichen Residenz am Neckar. Die Rolle des Erzählers hat der Sender zurückgenommen. Das Wort erhalten stattdessen ausführlich die Pfleger und Tierärzte selbst. Denn die Tiere und ihren Charakter, vom Gorilla bis zur Giraffe, vom Zebra bis zum Zitteraal, kennt keiner wie sie. So stammen alle Geschichten aus erster Hand: fundiert, anschaulich, anrührend. Unterhaltsam ergänzt der aus Fernseh-Krimis und Kino-Komödien bestens bekannte Schauspieler Sky du Mont pointierte Kommentare mit markanter Stimme.

„Viele Leute machen sich keine Vorstellung davon, was bei uns alles läuft“, sagt Wilhelma-Direktor Dr. Thomas Kölpin. „Wir hatten die Kamerateams über ein Dreivierteljahr fast täglich bei uns, sogar manchmal drei gleichzeitig, damit sie nichts verpassen.“ Vom Transport eines Eisbären etwa über die Aufzucht von Affenbabys bis zur Operation eines Kaimans. „Für die neue Staffel ,Eisbär, Affe & Co.‘ sind 840 Stunden an Filmmaterial zusammengekommen“, bilanziert Kölpin. „Das garantiert, dass die 48 Minuten pro Folge immer eine starke Dreiviertelstunde sind.“ Dabei haben die Autoren der Filmproduktionsfirma DOCMA TV die Arbeit des Zoos einmal mit anderen Augen betrachtet. Sie zeigen den Zuschauern nicht nur wie Zootiere professionell gepflegt, gefüttert, beschäftigt und – bei Bedarf – medizinisch versorgt werden. Sie berichten nicht nur von der Nagelpflege bei Elefanten oder welche Wilhelma-Tiere regelmäßig zum Friseur müssen. Sie gehen auch dem Artenschutz-Gedanken nach, stellen die Nachzucht bedrohter Tierarten vor und sind sogar bis in den Kongo gereist, um ein Schutzprojekt für die letzten frei lebenden Berggorillas, das die Wilhelma unterstützt, zu besuchen. „Aus den Beobachtungen und Interviews vor Ort ist eine beeindruckende Sondersendung über die prekäre Situation in Zentralafrika entstanden“, kündigt der Direktor an.

Schwerpunkte der Auftaktfolge am Donnerstag, 9. Februar, sind ein springendes Leistenkrokodil, ein Kalb der seltenen Okapis und eine Südamerika-WG mit Faultieren, Affen und Agutis. Eine inhaltliche Vorschau auf die weiteren Folgen finden Sie auf der Internetseite der ARD unter: "Eisbär, Affe & Co.". (kni)

Pressefotos

Bild 1: Das Krokodil Tong springt nach einem Hühnchen in der Hand des Pflegers. Foto: Wilhelma Stuttgart

Bild 2: Das Kamerateam filmt das Wiegen der Landschildkröten im Frühjahr. Foto: Wilhelma Stuttgart

Bild 3: Okapi-Kuh Ibina putzt ihr junges Kalb Lumara. Foto: Wilhelma Stuttgart

Bild 4: Das Faultier-Baby ruht auf dem Bauch seiner Mutter Marlies. Foto: Wilhelma Stuttgart

 

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