09.06.17

Dreamnight: Die Sorgen vergessen - traumhafter Abend für 800 Familien

Ein sorgenloser Abend für Familien mit schwerem Los: Das Konzept der Dreamnight ist einmal mehr in der Wilhelma aufgegangen. Auf Einladung konnten Kinder mit einer Behinderung oder schweren chronischen Erkrankung, am Freitag, 9. Juni 2017, mit ihren Familien den Zoologisch-Botanischen Garten in Stuttgart einen Abend lang exklusiv erkunden. „Es ist schön zu sehen, wie die Benefiz-Veranstaltung wirkt“, sagt die Koordinatorin Stefanie Reska. „Die Familien kommen mit ihren besonderen Belastungen oft angespannt her, gehen aber am Schluss in gelöster Stimmung heim.“

Um die passende Atmosphäre zu schaffen, ist es eine wesentliche Voraussetzung, die Zahl der Teilnehmer zu begrenzen. So kommen bei der Dreamnight auch persönliche Gespräche auf und individuelle Bedürfnisse der Kinder stehen im Mittelpunkt. Denn manchmal brauchen sie mehr Zeit und Ruhe als andere, um die seltenen Tiere und Pflanzen der Wilhelma intensiv erleben zu können. 800 Familien konnten bei der 9. Auflage zum Zuge kommen. Die Gästeliste stellt die Wilhelma jedes Jahr in Absprache mit dem Stuttgarter Olga-Kinderhospital, Kinderhospizen und rund 50 Förderkreisen zusammen, die sich um Kinder mit bestimmten Krankheitsbildern kümmern wie Herz- und Nierenleiden, Krebs oder Down-Syndrom. Mit den Geschwistern und Eltern der eingeladenen Kinder sowie den vielen ehrenamtlichen Helfern sind auch so bereits fast 3000 Menschen auf dem Gelände unterwegs.

Der kostenlose Abend ist ein Geschenk der Mitarbeiter und Förderer der Wilhelma, von Sponsoren und vielen Künstlern. Für die jungen Ehrengäste haben sie sich zwei Dutzend Attraktionen einfallen lassen. Wie die menschlichen Akteure legten zum Beispiel die Seelöwen bei zwei zusätzlichen Auftritten eine freiwillige Sonderschicht ein. Ausgewählten Tieren durften die kleinen Besucher ungewöhnlich nahe kommen und Koikarpfen, Küken, Schlangen und Echsen streicheln. Selbst Hand anlegen und in die Welt der Großen eintauchen, konnten die Kinder bei etlichen Mitmachaktionen: Blumentopfen mit den Gärtnern, Futterboxen für die Menschenaffen basteln mit den Tierpflegern und beim Blasrohrschießen mit den Tierärzten. Dazu gab es Information und Einblicke hinter die Kulissen der jeweiligen Bereiche. Auch externe Wunschberufe von Kindern stellten sich vor: die Polizei und Feuerwehr gab es zum Anfassen. Die Unterhaltung ergänzten Dreamnight-Unterstützer unter anderem durch eine Feuershow mit Trommeln, viel Musik und verkleidete Stelzenläufer. Die Zoo-Gastronomie unterstützte die Aktion und der Zoo-Shop schenkte an dem Abend jedem Kind ein Eis.

„Dass so viele Menschen sich ehrenamtlich zusammenfinden und den kranken Kindern diesen kleinen Traum ermöglichen, macht die Dreamnight jedes Jahr zu einem Fest“, sagte Wilhelma-Direktor Dr. Thomas Kölpin. „Es ist ein Kraftakt, der aber jedem, der mitmacht, auch Kraft gibt.“

Entstanden ist die Idee zur Dreamnight 1996 im Zoo Rotterdam. Inzwischen beteiligen sich weltweit knapp 300 Zoos: So werden rund 100.000 betroffene Familien in einen Zoo oder Tierpark eingeladen. (kni)

Pressefotos

Bild 1: Auf der Riesenbaumschaukel konnten bei der Dreamnight 2017 Kinder im Rollstuhl schaukeln. Foto: Wilhelma Stuttgart

Bild 2: Die kleinen Gäste durften bei der Dreamnight 2017 auch einmal die Kune-Kune-Schwein aus Neuseeland bürsten. Foto: Wilhelma Stuttgart

Bild 3: Verschiedene Tierbegegnungen waren bei der Dreamnight 2017 möglich: zum Beispiel mit einer Bartagame. Foto: Wilhelma Stuttgart

Bild 4: Durch die Ruhe und besondere Atmosphäre der Dreamnight 2017 konnten die eingeladenen Kinder einen individuellen Kontakt zu den Tieren aufnehmen, wie hier mit einem Nasenbär. Foto: Wilhelma Stuttgart

 

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