10.04.17

Ende der Stallpflicht: Große Wilhelma-Vögel wieder an der frischen Luft

Endlich ist das „Empfangskomitee“ der Wilhelma wieder komplett. Seit dem Wochenende grüßt nach Monaten der Stallpflicht erstmals die ganze Vogelschar die Besucher. Nun sind auch die Flamingos zurück am angestammten Platz, quasi als Aushängeschild im Zoologisch-Botanischen Garten in Stuttgart.

Denn jeder, der zum Haupteingang hereinkommt, sieht als erste Zootiere die Flamingos. Nach den landesweiten Schutzmaßnahmen gegen die Vogelgrippe durften jetzt die verschiedenen Tierarten schrittweise vor die Tür. „Wir atmen alle auf“, sagt Direktor Dr. Thomas Kölpin, „weil wir bei uns keinen Ansteckungsfall hatten und die Vögel wieder raus dürfen. Man merkt ihnen die Freude an.“ Die Flamingos hatten nach Ende der Stallpflicht Mitte März noch am längsten warten müssen, damit ihnen der Übergang vom warmen, trockenen Winterquartier an die frische Luft nicht zusetzt. Bei der Rückkehr auf ihre Freianlage strebten die rund 60 hochbeinigen Grazien nun gleich ins tiefe Wasser, um bei einem ausgiebigen Vollbad ihr rosa-weißes Gefieder zu reinigen und pflegen.

Inzwischen paddeln nach der winterlichen Zwangspause in der Wilhelma auch die Pelikane wieder zwischen der Damaszenerhalle und dem Seelöwenbecken hin und her. Die Pfauen paradieren über das Gelände zu ihren Lieblingsplätzen. Die Kraniche stolzieren über ihre Wiesen. Die Gänsegeier haben jetzt freie Sicht und die Greifvögel sind in ihre Außenvolieren zurückgekehrt. Ab Ostern können die kommentierten Fütterungen von Adler, Uhu und Co. beginnen. Auch die Freiflugvoliere ist wieder für die Besucher offen.

Alles Geflügel und sonstige Vögel, die unter freiem Himmel leben, hatten nach Vorgabe des Landes Baden-Württemberg während der Vogelzugzeit entweder in Innengehegen oder in abgedeckten Volieren gehalten werden müssen. Um den Kontakt zu Wildvögeln und ihrem Kot zu unterbinden, hatte die Wilhelma viele ihrer großen Vogelarten hinter den Kulissen untergebracht und andere Volieren von oben mit Folie gegen Kot und von der Seite mit feinmaschigen Netzen gegen Wildvögel gesichert. Die reine Vorsorgemaßnahme diente dem Schutz der seltenen und wertvollen Vogelarten. Im Zoologisch-Botanischen Garten sind insgesamt über 1000 Vögel in mehr als 200 Arten zu sehen. (kni)

Pressefotos

Bild 1: Nach Ende der Stallpflicht haben die Pfauen ihr Winterquartier verlassen. Foto: Wilhelma Stuttgart

Bild 2: Schnell haben die Pfauen ihre Lieblingsplätze wieder in Besitz genommen. Foto: Wilhelma Stuttgart

Bild 3: Ein 2016 geborenes Jungtier sondiert die Lage auf der Freianlage. Die typische Färbung hat der junge Rosaflamingo noch nicht angenommen. Foto: Wilhelma Stuttgart

Bilder 4-5: Die Rosaflamingos sind wieder auf ihrer Freianlage zu sehen. Nah am Haupteingang sind sie für viele Besucher das Aushängeschild der Wilhelma. Mit Blumenrabatten und Damaszenerhalle im Hintergrund gehören sie zu den beliebtesten Fotomotiven. Foto: Wilhelma Stuttgart

 

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