08.06.18

800 Familien erleben bei Dreamnight unbeschwerten Wilhelma-Abend

Als die Wilhelma für die regulären Besucher am Freitag, 8. Juni 2018, schloss, zeugten Trommelwirbel davon, dass der Zoologisch-Botanische Garten in Stuttgart noch Ehrengäste erwartete. Die Dreamnight feierte ihre 10. Auflage. Der Abend gehörte ganz einer ausgewählten Schar von Kindern, die den Park auf exklusive Weise erleben sollten: Denn selbst ein Besuch im Zoo – für die meisten purer Freizeitspaß – ist für manche Familien eine Herausforderung, weil ihr Kind eine Behinderung oder eine schwere chronische Erkrankung hat. „Diese Benefiz-Veranstaltung ist von einer solch lockeren Atmosphäre getragen, dass sie nicht nur den Gästen, sondern auch den über hundert ehrenamtlichen Helfern einen riesigen Spaß macht“, sagt Wilhelma-Direktor Dr. Thomas Kölpin. „Auch unsere Mitarbeiter legen dafür nach ihrem Dienst gerne noch eine unbezahlte Schicht ein. Die Freude der Kinder ist für sie ein toller Lohn.“

Teilnehmen konnten wieder 850 eigens eingeladene Familien. Die zahlenmäßige Beschränkung ist notwendig, um dem Event seinen einmaligen Charakter zu verleihen. „Bei der Dreamnight schaffen wir eine Stimmung, bei der die Kinder ganz im Mittelpunkt stehen und wir auf deren individuellen Bedürfnisse eingehen können“, sagt die Koordinatorin Stefanie Reska. „Denn viele von ihnen brauchen einfach mehr Zeit und Ruhe als andere, um die seltenen Tiere und Pflanzen der Wilhelma intensiv erleben zu können.“ Mit Eltern und Geschwistern tummelten sich auch so bereits fast 3700 Personen auf dem Gelände. Jedes Mal lässt sich die Wilhelma dafür zwei Dutzend ungewöhnliche Angebote einfallen. Es gab viel zum Zuschauen, wie das Elefantenbaden, eine Geierfütterung oder einen Gang durch die Futterküche. Mitmachen konnten die Gäste bei Aktionen vom Blasrohrschießen mit den Tierärzten über das Pflanzen-Eintopfen mit den Gärtnern bis zum Futterboxen-Basteln für die Menschenaffen. Selbst Hand anzulegen, forderte manchem etwas Mut ab, wenn es darum ging, auch einmal Schlangen, Echsen oder Riesentausendfüßler zu streicheln.

Externe Helfer ergänzten das Programm um zusätzliche Kinderfreuden, etwa DRK und Feuerwehr mit der Rettungshundestaffel beziehungsweise einem Löschwagen. Die Profis vom Theaterhaus-Ensemble Gauthier Dance führten Tänze in Tierkostümen auf, um die Kinder rhythmisch in Bewegung zu bringen. Dazu gesellten sich Musiker und Gaukler. Auch die Speisen gab es an dem Abend kostenlos als Spenden von Edeka, Bürger und dem neuen Gastronomie-Pächter Marché-Mövenpick. „Solche rundum sorglosen Erlebnisse holen die Familien komplett aus ihrem überdurchschnittlich anstrengenden Alltag heraus“, sagte Kölpin. „Aber auch für unsere Mitarbeiter sind die Begegnungen, wie sie an diesem Abend möglich werden, eine wirkliche Erfrischung. Diese Tradition setzen wir gerne fort.“ Die Gästeliste stellt die Wilhelma jedes Jahr neu zusammen in Absprache mit dem Stuttgarter Olga-Kinderhospital, Kinderhospizen und rund 50 Förderkreisen, die sich um Kinder mit bestimmten Krankheitsbildern wie Herz- und Nierenleiden, Krebs oder Down-Syndrom kümmern. (kni)

Pressefotos

Bild 1: Schon am Eingang sorgte der besondere Charme der Dreamnight für gute Laune. Foto: Wilhelma

Bild 2: Beim Schlangenstreicheln kam es zu ganz persönlichen Begegnungen. Foto: Wilhelma Stuttgart

Bild 3: Einen Riesentausendfüßler zu berühren, kostet erstmal Überwindung. Foto: Wilhelma Stuttgart

 

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