29.03.18

Lebhafte Lämmer, Zicklein und Ferkel auf dem Schaubauernhof

Ob lammfromm oder zickig: Der frische Nachwuchs auf dem Schaubauernhof der Wilhelma fühlt sich sauwohl. Fast täglich sind in den vergangenen zehn Tagen Lämmer und Zicklein geboren worden. Und bis Ostern stehen zahlreiche weitere Geburten ins Haus. Auf Feiertagsgäste warten im Zoologisch-Botanischen Garten in Stuttgart außerdem Aktionen rund um das Ei, die Keimzelle des Lebens, in der Wilhelmaschule.

Die acht Ferkel der Schwäbisch-Hällischen Schweine sind dagegen mit ihren fünf Wochen quasi schon die Juniorchefs unter den Jungtieren. Sie halten ihre Mutter Arielle quietschvergnügt auf Trab. Und Vater Porsche, der sich anfangs von dem Trubel der Kleinen etwas irritieren ließ, ist zum ruhigen Papa gereift. Er lässt die Jugend an sich herumturnen und erträgt es, wenn die frechen Ferkel ihn auch einmal spielerisch in die großen Schlappohren beißen. Besuchern bietet sich ein unterhaltsames Schauspiel bei dieser besonderen Schweinerasse, deren Kopf und Hinterteil des ansonsten rosigen Körper schwarz gefärbt sind.

Gegenüber im Streichelzoo dürfen große und kleine Besucher sogar vorsichtig auf Tuchfühlung gehen mit den Neugeborenen – schon nach wenigen Tagen wagen sich die Kleinen schrittweise in die Gästezone vor. Aber auch, wenn sie in ihrem geschützten Bereich bleiben, ist spannend zu beobachten, wie die Lämmer und Zicklein sich um einen Schluck Milch am Euter der Mutter balgen, miteinander ihre Kräfte messen, über Stock und Stein klettern oder kleine Bocksprünge machen.

Vier Lämmer der Skudden sind schon pünktlich zu Ostern auf der Welt. Fünf Muttertiere erwarten noch Nachwuchs. Die Kamerunschafe haben vier Lämmer geboren, drei weitere Tiere sind hochträchtig. Eines der Jungtiere der schwarz-braunen Schafe schaut äußerst originell aus: Es hat weiße Hinterbeine. Im Kontrast wirkt die Fehlfärbung, als ob das Lamm Strümpfe trägt. Auf eine klare Farbgebung darf man bei Afrikanischen Zwergziegen gar nicht hoffen. Bunt und jeweils völlig unterschiedlich gescheckt springen bereits zehn Zicklein umeinander. Zwei Ziegen sind zudem noch guter Hoffnung. Bei ein bis zwei Jungtieren pro Wurf dürften sich auf dem Bauernhof in den nächsten Tagen noch ein gutes Dutzend Lämmer und Zicklein einstellen.

In der Wilhelmaschule können die Besucher eine Ostereiersuche der besonderen Art machen, nämlich ganz eigenwilligen Fragen auf die Spur kommen: Was wiegt ein Straußenei? Legen Krokodile grüne Eier? Warum sind die Eier von Haien nicht rund? Und wie lange halten sich „Tausendjährige Eier“? Die Aktionstage rund um die Sammlung außergewöhnlicher Eier laufen von Karfreitag bis Ostermontag, 30. März bis 2. April, jeweils von 11 bis 16 Uhr und sind im Eintrittspreis der Wilhelma schon enthalten. Kinder und Erwachsene können dabei auch unter Anleitung Osterschmuck basteln. Im Menschenaffenhaus läuft eine Osterlotterie zugunsten der bedrohten Berggorillas in Afrika. (kni)

Pressefotos

Bild 1: Acht Ferkel der Schwäbisch-Hällischen Schweine halten ihre Eltern auf Trab. Foto: Wilhelma Stuttgart

Bild 2: Ein Lamm der Kamerunschafe trägt durch eine Fehlfärbung „weiße Strümpfe“. Foto: Wilhelma Stuttgart

Bild 3: Bei den Skudden erwarten noch fünf Muttertiere Nachwuchs. Foto: Wilhelma Stuttgart

Bild 4: Die Zicklein der Afrikanischen Zwergziegen sind bereits gut zu Fuß. Foto: Wilhelma Stuttgart

Bild 5: Das Zicklein der Zwergziegen lässt sich vorsichtige Liebkosungen gefallen. Foto: Wilhelma Stuttgart

Bild 6: Acht Ferkel der Schwäbisch-Hällischen Schweine halten ihre Eltern auf Trab. Foto: Wilhelma Stuttgart

Bild 7: Kamerunschafe haben eine braun-schwarze Fellfärbung. Foto: Wilhelma Stuttgart

Bild 8: Bei den Skudden gibt es weiße und schwarze Lämmer. Foto: Wilhelma Stuttgart

Bilder 9-11: Die Zicklein der Afrikanischen Zwergziegen sind bereits gut zu Fuß. Foto: Wilhelma Stuttgart

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