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Raubtiere

Das meist nur "Raubtierhaus" genannte Revier der Wilhelma ist eigentlich ein Raubkatzenhaus, weil hier ausschließlich Raubkatzen zu sehen sind. Weitere Raubtiere wie Bären, Schneeleoparden oder auch Seelöwen sowie Erdmännchen, die ebenfalls zu den Raubtieren zählen, leben auf andere Anlagen und Häuser verteilt.

Im Raubtierhaus sind Großkatzen aus verschiedenen Teilen der Erde zu Hause, darunter Asiatische Löwen, Sumatratiger und Nordpersischer Leopard. Letztere sind stark bedroht - in freier Wildbahn gibt es vermutlich keine 50 Tiere mehr von ihnen. Um so schöner ist es, dass in der Wilhelma über Jahre regelmäßig Jungtiere aufgezogen werden konnten. Derzeit lebt hier nur ein Kater.

Die große und schöne Freianlage Wäldchen, Wasserläufen und Felsen haben im März 2017 zwei Asiatische Löwen bezogen. Das Brüderpar Kajal und Shapur ist aus dem Zoo Mulhouse nach Stuttgart gekommen. Von dieser Art gibt es weltweit nur noch 500 Tiere.

Die Sumatratigerin Dumai wohnt jetzt am vorderen Ende der Gehegezeile und freut sich über spannende Ausblicke auf andere Tierarten, wie Okapis und Makaken. In einem Gehege gegenüber des Raubtierhauses leben zudem die langbeinigen, geschmeidigen Geparden. Und außerhalb des Hauses in einem Freigehege direkt hinter dem Ausgang finden sich aus der Gruppe der Raubtiere noch Vertreter der Hundeartigen: die kleinen Waldhunde aus den Regenwäldern Südamerikas.

Als "Gäste" sind derzeit auch die Schneeleoparden im Raubtierhaus angesiedelt, solange ihr Außengehege an der Felsanlage bei den Bären komplett neugebaut wird. Es wird rund vier Mal größer als die bisherige Außenanlage.

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