Das Raubtierhaus der Wilhelma ist eigentlich ein Raubkatzenhaus, weil hier ausschließlich Raubkatzen zu sehen sind. Viele andere Raubtiere gehören zu anderen Anlagen und Häusern, etwa Bären, Erdmännchen oder Seelöwen als Vertreter der Wasserraubtiere.
Im Raubtierhaus leben Großkatzen aus verschiedenen Teilen der Erde. Die Nordpersischen Leoparden sind sehr stark bedroht. In freier Wildbahn gibt es keine 50 Tiere mehr. Um so schöner ist es, dass in der Wilhelma regelmäßig Jungtiere aufgezogen werden.
Beeindruckend ist auch der schwarze Jaguar. Die große und schöne Freianlage der Sumatratiger wird von diesen gut genutzt – vor allem wenn es Nachwuchs gibt. Dann tollen die jungen Tiger durch das Gestrüpp, klettern auf Bäume und spielen miteinander. Auch die Zahl der Sumatratiger wird in ihrer Heimat immer geringer. Gründe hierfür sind Wilderei und Umweltzerstörung. Durch die Zuchtprogramme der zoologischen Gärten soll die Art erhalten werden. Als eine Tierart der Kleinkatzen zeigen wir Servale aus den Savannen Afrikas. Außerhalb des Hauses in einem Freigehege direkt hinter dem Ausgang findet sich doch noch ein Vertreter der Hundeartigen aus der Gruppe der Raubtiere: es sind die kleinen Waldhunde aus den Regenwäldern Südamerikas.
Im Raubtierhaus steht Ihnen jeden Tag außer Montag und Freitag während und nach der Fütterung ab 11.30 Uhr ein Pfleger Rede und Antwort.
Die Katzen im Raubtierhaus werden täglich um 11:30 gefüttert, außer montags und freitags.