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Pressemitteilung

Artenschutz-Tag am 4. September 2022: Internationale Partner stellen Erfolge ihrer Projekte vor

Die Wilhelma hilft global, seltenen Tier- und Pflanzenarten das Überleben zu retten. Wie das funktioniert, zeigt der Zoologisch-Botanische Garten in Stuttgart bei seinem Artenschutz-Tag am Sonntag, 4. September, mit Kooperationspartnern aus aller Welt. Die Wilhelma hat sich in den vergangenen Jahren unter den Zoos zu einer der führenden Einrichtungen im Einsatz für den Erhalt bedrohter Arten entwickelt und ist als ein mittlerweile international wichtiger Akteur im Frühjahr in die Weltnaturschutzunion (IUCN) aufgenommen worden. Beispielhaft sind am Artenschutz-Tag der Wilhelma dieses Jahr elf Organisationen zugegen, um von 10 bis 17 Uhr aus erster Hand von den Erfolgen ihrer herausfordernden, aber lohnenden Arbeit zu berichten. Was konnte die finanzielle Unterstützung aus Stuttgart zum Beispiel in Ecuador und Belize oder Namibia und Kenia bewirken?

Fünf Männer hocken an einem Schildkröten-Gelege am Strand.
Foto: Bahari Hai
Das Team von Bahari Hai schützt Gelege von Meeresschildkröten an den Stränden Kenias.
Eine Mitarbeiterin hält einen Geier auf dem Arm
Foto: Bettina Boemans
Eine ehrenamtliche Mitarbeiterin von Vulpro hilft in der Geierstation in Südafrika aus.
Zwei Ranger in einem Boot mit der Aufschrift "Wilhelma" schauen durch Ferngläser.
Foto: CSFI
Im mittelamerikanischen Belize finanziert die Wilhelma eine Ranger-Einheit, die ein von Wilderei und Abholzung bedrohtes Naturschutzgebiet patrouilliert.

„Wir wollen deutlich machen, dass es gelingt von Stuttgart aus, das großartige Engagement der Menschen vor Ort so zu fördern, dass sich dessen Effekt vervielfacht“, sagt Stefanie Reska, die bei der Wilhelma für Artenschutz und Umweltbildung zuständig ist. „Der Artenschutz-Tag dient auch als Dank an die Spenderinnen und Spender, indem wir in persönlichen Gesprächen Einblick geben und Rechenschaft ablegen, was aus ihrem Geld entstanden ist.“

Zu allen ihren neuen großen Tieranlagen unterstützt die Wilhelma jeweils ein passendes Projekt in der Herkunftsregion der Arten. Auch dank Spenden ihrer Besucherinnen und Besucher, die schon beim Kauf der Eintrittskarte mit dem „Artenschutz-Euro“ einen kleinen, aber in der Masse wirksamen Beitrag leisten, konnte sie seit 2019 rund 2,5 Millionen Euro in mehr als zwei Dutzend Projekte rund um den Erdball investieren. Dazu hat sie nach fachlichen Kriterien aussichtsreiche Programme sorgfältig ausgewählt, die bedrohte Arten unmittelbar schützen, etwa durch Auffangstationen, die verletzte Tiere medizinisch behandeln und auf ihre Wiederauswilderung vorbereiten, oder deren Lebensraum erhalten beziehungsweise wiederherstellen. In dem Verein der Freunde und Förderer der Wilhelma hat sie darin einen starken Partner. Gemeinsam begleiten sie die Projekte über Jahre, um den Artenschützerinnen und Artenschützer vor Ort eine kontinuierliche Arbeit zu ermöglichen und die Effektivität der verwendeten Mittel im Blick zu behalten.

Doch wohin fließen die Gelder aus Stuttgart konkret? An zwölf Ständen, die am Sonntag auf dem Wilhelma-Gelände verteilt anzutreffen sind, kann man zum Beispiel erfahren, wie der Ankauf von Regenwald in Südamerika die Lebensgrundlage von Brillenbär und Jaguar bewahrt, wie Herdenschutzhunde im Süden Afrikas den Konflikt zwischen Geparden und Viehhirten entschärfen, oder auch ganz regional, wie man Bienen bei uns eine gute Heimat bietet. Das Stuttgarter Institut ProBiene bietet stündlich einen Gang zu den Bienenstöcken, die es direkt in der Wilhelma betreut.

Für den Artenschutz-Tag reicht der reguläre Eintrittspreis. Wer sich an den Ständen der Partner informiert, kann die Fragen eines Gewinnspiels beantworten und dabei den Gutschein für eine Tierbegegnung bei den Kamelen oder Freikarten für die Wilhelma gewinnen.

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