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Pressemitteilung

Nachwuchs bei den Mähnenspringern

Munteres Jungtier auf der Felsenanlage im Zoologisch-Botanischen Garten Stuttgart

Auf der Felsenanlage in der Wilhelma springt ein tierischer Neuzugang von Stein zu Stein: Bereits am 30. April 2026 ist nämlich bei den Mähnenspringern ein Jungtier zur Welt gekommen. Bereits seit dem ersten Lebenstag an ist es in der Lage, geschickt zu klettern und seiner Mutter auf Schritt und Tritt zu folgen.

Bei Mähnenspringern, auch Mähnenschafe genannt, handelt es sich um eine Huftierart aus dem nördlichen Afrika. Ihren natürlichen Lebensraum bilden felsige Wüstenlandschaften und Gebirge – vom Atlas bis tief in die südliche Sahara. Die Tiere sind perfekt auf die dort herrschenden widrigen Lebensbedingungen angepasst. Sie können in Trockenperioden wochenlang ohne Wasser auskommen. Sie leben in kleineren Gruppen von in der Regel mehreren Weibchen und ihren Jungtieren, angeführt von einem Bock. Namensgebendes Merkmal der Art ist die dichte Mähne an Kehle und Hals, die bei den Männchen besonders ausgeprägt ist und bis zum Boden reichen kann.

Trotz ihrer Genügsamkeit gelten Mähnenspringer in der Natur als bedroht: Auf der Roten Liste der Weltnaturschutzunion IUCN werden sie als „gefährdet“ eingestuft. Zu den Gefährdungsfaktoren gehören die Konkurrenz mit dem Menschen und seinen Viehherden um die wenigen Weidegründe und Wasserstellen, die damit zusammenhängende Verschlechterung der Lebensraumbedingungen, aber auch die Wilderei. Hinzu kommt, dass der Bestand der Mähnenspringer aus zahlreichen Teilpopulationen besteht, die nicht miteinander verbunden sind. In Teilen ihres Verbreitungsgebietes gestalten sich sowohl Schutz- als auch Monitoring-Maßnahmen aufgrund von politischer Instabilität als schwierig.

In der Wilhelma teilen sich die Mähnenspringer eine Felsenanlage mit den aus den Gebirgen Äthiopiens stammenden Blutbrustpavianen, auch Dscheladas genannt, und den Klippschliefern. Montags bis freitags (ausgenommen Feiertage), jeweils um 11.30 Uhr, können die Besucherinnen und Besucher der Wilhelma dort beim Wilhelma Talk mit Fütterung mehr über diese drei Arten aus den Gebirgs- und Felslandschaften Afrika erfahren.

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In der Wilhelma gibt es Nachwuchs bei den Mähnenspringern.

Schon als Jungtiere sind Mähnenspringer geschickte Kletterer.

Selbst das Muttertier wird als Klettermöglichkeit genutzt.

Namensgebendes Merkmal der Art ist die lange „Mähne“ an Kehle und Hals, die bei den Männchen besonders ausgeprägt ist.

In der Wilhelma teilen sich die Mähnenspringer eine Felsenanlage mit Blutbrustpavianen und Klippschliefern (letztere nicht im Bild).

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Kontakt für Presseanfragen

Birger Meierjohann Pressestelle
Tel. +49 (0) 711-5402-124
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pr@wilhelma.de