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CSS Orchids and Reptiles – Wilhelma

Logo CSS Orchids & Logo CSS Reptiles

Das CSS Orchids and Reptiles – Wilhelma wurde 2025 durch eine Partnerschaft zwischen dem Zoologisch-Botanischen Garten Stuttgart und der Species Survival Commission der Weltnaturschutzunion IUCN gegründet. Der Schwerpunkt des Centers liegt auf Reptilien und Orchideen, was das Artenschutz-Engagement der Wilhelma sowohl für Tier- als auch Pflanzenarten widerspiegelt.

Das CSS Orchids and Reptiles – Wilhelma spielt eine zentrale Rolle bei der Stärkung der Artenschutzbemühungen für diese beide taxonomischen Gruppen. Gemäß dem Prinzip von „Assess, Plan, Act“ identifizieren die zwei Species Survival Officer vorrangig zu schützende Taxa, planen Artenschutzmaßnahmen und stoßen diese vor Ort an.

Angegliedert an die Stabstelle Artenschutz, die die Unterstützung für rund 40 weltweite Projekte koordiniert, werden die beiden Stellen der Species Survival Officer komplett von der Wilhelma finanziert. Damit unterstützt die Wilhelma neben dem jährlichen Einsatz von rund 1 Million Euro für Projekte vor Ort die Arbeit der IUCN von Stuttgart aus auch personell.

Unser Team

Stefanie Reska & Thomas Kölpin CSS Reptiles

Stefanie Reska

Seit 2016 leitet sie die Stabstelle Artenschutz in der Wilhelma. Von 2007 bis 2024 leitete sie zudem den Bereich Umweltbildung. Sie ist Mitglied des EAZA-Ausschusses für Conservation Education (CEC). Die ausgebildete Biologin ist die Vorgesetzte der beiden Species Survival Officer des CSS Orchids and Reptiles – Wilhelma. Sie koordiniert das globale Artenschutzengagement der Wilhelma sowie die Zusammenarbeit mit Reverse the Red und mehr als 40 in-situ-Partnern weltweit.

Dr. Thomas Kölpin

Seit 2014 ist Dr. Thomas Kölpin Direktor der Wilhelma, Biologe, Ethologe und Experte für Giftschlangen. Er ist Mitglied des EAZA-Rates, Vorsitzender des EAZA-Mitglieder- und Ethikausschusses sowie Vorsitzender der Elephant TAG. Er engagiert sich stark für die Entwicklung der Naturschutzarbeit der Wilhelma, sowohl durch die Unterstützung von In-situ-Projekten als auch durch die enge Zusammenarbeit mit der IUCN SSC und Reverse the Red.

Aufgaben des CSS Orchids and Reptiles – Wilhelma

Abroniacampbelli
Foto: Monica Torres

Schutz von Reptilienarten und ihrer Lebensräume

Der Reptilienbeauftragte der CSS Orchids and Reptiles – Wilhelma wird die Arbeit der verschiedenen Reptilien- Spezialistengruppen durch die Erstellung von Roten Listen und die Planung von Schutzmaßnahmen unterstützen und Verbindungen zur in situ Umsetzung herstellen. Die Wilhelma ist in über 15 Ländern weltweit aktiv und unterstützt mehrere Projekte, die sich auf den Schutz gefährdeter Reptilienarten und deren Lebensräumen in extrem artenreichen Gebieten konzentrieren. Sie wird als Vermittler zwischen den verschiedenen Interessengruppen fungieren und helfen, gezielte Schutzmaßnahmen vor Ort umzusetzen.

Schutz von Orchideenarten und ihrer Lebensräume

Der Species Survival Officer für Orchideen, zuständig für die Risikobewertung und Planung von Schutzmaßnahmen, arbeitet eng mit der IUCN Spezialistengruppe für Orchideen zusammen. Die Wilhelma verfügt über eine umfangreiche wissenschaftliche Sammlung von Orchideenarten aus aller Welt. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Erhaltung und Vermehrung endemischer Orchideenarten aus Palau, die durch den Klimawandel bedroht sind. Durch ihre engen Verbindungen zu NGOs auf der ganzen Welt, die sich für den Schutz von Biodiversitäts-Hotspots einsetzen, kann die Wilhelma die Bemühungen aller beteiligten Akteure miteinander verbinden und Artenschützer vor Ort bei der Umsetzung notwendiger Maßnahmen unterstützen.

Phragmipedium lindleyanum
Foto: Birger Meierjohann

Video

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Kommunikation des Artenschutz-Engagements moderner Zoos und Botanischer Gärten

Die Wilhelma legt großen Wert auf die immer wichtiger werdende Rolle moderner Zoos und botanischer Gärten für den Artenschutz. Dies wird über soziale Medien, die Presse und die Umweltbildung in der Wilhelma selbst kommuniziert. Eine weitere Aufgabe des CSS Orchids and Reptiles – Wilhelma ist es daher, die Öffentlichkeit für die Initiative „Reverse the Red“ und den „One Plan Approach“ der IUCN zu sensibilisieren und auf diese Art eine informierte Unterstützung der Besuchenden für Naturschutzbemühungen zu ermöglichen.