RegenwaldschutzNashornschutz auf SumatraShipstern Projekt

Artenschutz vor Ort

Hier stellen wir Ihnen unser weltweites Artenschutz-Engagement vor

Virunga Nationalpark

DR Kongo
Berggorillas, Elefanten, Flusspferde
Anti-Wilderer-Hundestaffel
Umweltbildung für Waisenkinder

Die Wilhelma unterstützt die sogenannten Congohounds, das Spürhundeteam der Gorilla-Ranger im Virunga Nationalpark seit 2012 mit bislang (Stand Juli 2019) 150.000 Euro. Zuletzt wurden im Mai 2019 ein dringend benötigter neuer Geländewagen für die Hundestaffel finanziert, das Geld stammt aus den Einnahmen des Artenschutz-Euros.

Schulgeldpatenschaften: Auch dem Waisenhaus vor Ort wird mittels Fundraisingaktionen dabei geholfen, den 66 dort lebenden Kindern den Schulbesuch zu ermöglichen.
Wenn auch Sie für 100 Euro im Jahr eine Schulpatenschaft übernehmen möchten, finden Sie die Informationen dazu hier.

Sehen Sie hier einen kurzen Film zum Engagement der Wilhelma im Virungapark.


CSFI Shipstern Reserve

Belize, Mittelamerika
tropischer Regen-und Trockenwald
Lebensraumschutz durch Landkauf
Jaguare, Tapire, Ameisenbären, Tukane

Wir unterstützen seit 2015 mit bislang (Stand Juli 2019) 162. 000 Euro das Schutzgebiet im Nordosten von Belize, welches verschiedenste Habitate wie tropischen Regenwald, Mangroven- und Trockenwald beherbergt und damit Heimat für Jaguar, Puma und Tapir sowie unzähligen Vogelarten ist.

Mitte 2018 haben wir mit einer Spende von 100.000 Euro den Landkauf von Regenwald unterstützt, durch den die Einrichtung eines biologischen Korridors ermöglicht wird. Das daraus resultierende geschützte Gebiet umfasst knapp 400 Quadratkilometer.

Seit 2019 wird der notwendige Schutz des Gebiets über die Finanzierung einer zusätzlichen vierköpfigen Rangereinheit durch die Wilhelma mit 50.000 € jährlich ermöglicht.

 

Sumatra Nashorn - Sumatran Rhino Rescue

Sumatra, Indonesien
Nothilfe und Erhaltungszucht

Seit der EAZA-Nashorn-Kampagne im Jahr 2005 hat die Wilhelma Spenden für Projekte der Organisation Save the Rhino gesammelt. Bis Dezember 2018 kamen so 83.000 Euro für den Schutz von Panzernashörnern und dem Sumatra Nashorn zusammen.

Seit 2019 unterstützt die Wilhelma als Strategischer Partner der International Rhino Foundation (IRF) die Sumatran Rhino Rescue mit jährlich 50.000 US Dollar aus dem Artenschutz-Euro.

Dieser gemeinsame Rettungsversuch von IUCN, WFF, National Geographic und der IRF soll die letzten 80 verbliebenen Sumatranashörner vor dem Verschwinden bewahren. Die Unterstützung der Wilhelma fließt dabei in den Ausbau der Sumatran Rhino Sanctuary, einer Zucht- und Forschungsstation im Way Kambas Nationalpark auf Sumatra.

 

 

Berggorilla & Regenwald Direkthilfe

DR Kongo, Ruanda, Uganda, Kamerun
Berggorilla und Lebensraumschutz
Ausrüstung von Rangern
Umweltbildung


Der Verein unterstützt in der DR Kongo und deren Nachbarländern den Schutz der Berggorillas und deren Lebensraums. Dies geschieht durch die Bekämpfung der Wilderei, Maßnahmen zum Schutz des Regenwaldes und Schulbildung für lokale Kinder. Dazu arbeitet die B&RD mit verschiedenen Partner vor Ort zusammen.
Die Wilhelma unterstützt die Arbeit des Vereins seit 2009 mit Geldern aus dem Handyprojekt und hat daraus bislang über 29.000 Euro beisteuern können (Stand Juli 2019).

Die Initiative wird seit 2019 zusätzlich mit Mitteln aus dem Artenschutz-Euro unterstützt.

 

Lola ya Bonobo

DR Kongo
Bonobos
Auffangstation und Wiederauswilderung


Die weltweit einzige Auffangstation für Bonobos Nahe Kinshasa in der DR Kongo rettet Bonobowaisen, die durch den illegalen Bushmeathandel ihre Mütter verloren haben, zieht diese über Jahre liebevoll auf und wildert sie schließlich in einem Schutzgebiet wieder aus. Ebenfalls betreibt die Organisation großangelegt Umweltbildung, um die Bevölkerung für den Schutz der Tiere zu gewinnen.

Die Wilhelma unterstützt die Arbeit von Lola ya Bonobo seit 2013, zuletzt zusätzlich mit Einnahmen aus dem freiwilligen Artenschutz-Euro unserer Besucher - bislang (Stand Juli 2019) kamen so 27.000 Euro zusammen. 2019 wurden 10.000 € in die Wiederauswilderung von Bonobos im Ekolo ya Bonobo Gebiet investiert.

Mehr zur Arbeit von "Lola ya Bonobo".

 

 

Bonobo alive e.V.

DR Kongo
Bonobos
Anti-Wilderer-Schutz und Umweltbildung

Der von Verhaltensforschern gegründete Verein hat sein Forschungsgebiet im Salonga Nationalpark in der Demokratischen Republik Congo. Die Wissenschaftler organisieren zusammen mit den Dorfbewohnern Anti-Wilderer-Patrouillen und unterstützen die Umwelterziehung in den lokalen Schulen. Seit 2015 unterstützt die Wilhelma dieses Projekt mit bislang 22.000 Euro (Stand Juli 2019)

Die Initiative wird seit 2019 zusätzlich mit Mitteln aus dem Artenschutz-Euro unterstützt.

 

 

Sumatra-Tiger

Sumatra, Indonesien
Anti-Wilderer Patrouillen


Bereits im Jahr 2002 mit dem Start der EAZA Tiger Kampagne begann die Wilhelma für Tigerschutzprojekte zu sammeln und hat bislang (Stand Juli 2019) über 60.000 Euro für den Schutz der Art in ihrem angestammten Lebensraum überweisen können! Unser Partner vor Ort ist die WildCats Conservation Alliance

Die Wilhelma unterstützt ein Projekt, das im „Kerinci Seblat Nationalpark“ auf Sumatra angesiedelt ist, einem der größten und bedeutendsten Schutzgebiete Südostasiens und dem wichtigsten Rückzugsgebiet der Sumatra-Tiger überhaupt.

Die Initiative wird seit 2019 zusätzlich mit Mitteln aus dem Artenschutz-Euro unterstützt.

 

Regenwald für Orang-Utans

Lamandau River, Borneo, Indonesien
Borneo Orang-Utan
Wiederaufforstung

Bereits seit 2009 unterstützt die Wilhelma die Wiederaufforstung verschiedener Waldflächen auf Borneo mit mittlerweile insgesamt 46.000 Euro (Stand Juli 2019). 

Alleine 2019 hat der Verein Orang-Utans in Not für das Wiederaufforstungsprojekt im Lamandau Reservat 30.000 € aus dem Artenschutz-Euro erhalten. Hiervon wurden neben Baumsetzlingen für 9 Hektar auch dringend benötigte Arbeitsmaterialien für die Pflege der neu bepflanzten Flächen gekauft. Die von der Wilhelma so wiederaufgeforstete Fläche verbindet zwei ältere Waldbereiche und bildet so einen wichtigen Korridor für die dort lebenden Tiere.

Infos zum Projekt finden Sie auf der Seite des Vereins Orang-Utans in Not hier.

Über die Folgen des Palmölanbaus in Südostasien für Orang-Utans informiert dieser kurze Animationsfilm.

 


Schneeleoparden

Kirgisien und Pakistan
Schneeleoparden
Anti-Wilderer-Patrouillen und Umweltbildung

Seit dem Neubau der 2018 eröffneten Schneeleopardenanlage ist die Wilhelma eine Kooperation mit dem NABU zum Schutz der Tiere in ihren Heimatländern eingegangen.

In Kirgisien bekämpft die Anti-Wilderei-Einheit "Gruppa Bars" Wilderer und den illegalen Handel. Der NABU leistet wichtige Aufklärungsarbeit bei Viehhirten, in Schulen und der Bevölkerung vor Ort und beugt durch die Finanzierung von schneeleopardensicheren Viehställen Vergeltungsaktionen der Hirten gegen Schneeleoparden vor.

Seit März 2018 konnten bereits gut 14.000 Euro an die Schneeleopardenprojekte des NABU gegeben werden (Stand Juli 2019). Auch dieses Projekt wird seit 2019 mit Mitteln aus dem Artenschutz-Euro unterstützt.

 

 

Grevy Zebra

Nordkenia und Äthiopien
Grevy Zebra
Vermittlung bei Mensch-Tier-Konflikten

Einst in sechs afrikanischen Ländern zuhause, sind die Bestände des Grevy Zebras seit 1970 um über 80 Prozent eingebrochen. Lediglich etwa 3000 Individuen finden sich heute noch im Norden Kenias und angrenzenden Gebieten Äthiopiens. Konkurrenz mit Nutzviehherden um Wasserstellen und die illegale Jagd bedrohen das Überleben dieser spektakulären Zebraart.

Die Wilhelma unterstützt Marwell Wildlife seit 2005 in ihren Schutzbemühungen, welche vorallem auf die Zusammenarbeit mit der lokalen Bevölkerung setzen. Bislang (Stand Juli 2019) konnten über 20.000 Euro überwiesen werden.
Die Initiative wird seit 2019 zusätzlich mit Mitteln aus dem Artenschutz-Euro unterstützt.

 

Meeresschildkröten

Kenia
mehrere Arten von Meeresschildkröten
Schildkrötenklinik

Die Wilhelma unterstützt die Schildkrötenklinik der Aktionsgemeinschaft Artenschutz seit 2017 durch Fundraisingaktionen und seit 2019 mit Mitteln aus dem Artenschutz-Euro. Bislang (Stand Juli 2019) konnten 14.000 € für den Schutz der bedrohten Meeresbewohner bereitgestellt werden.

Die Wilhelma übernimmt seit 2019 bis auf weiteres die jährlichen Kosten des Betriebs der Schildkrötenklinik (Personal, Tierarztkosten, Medikamente ...) sowie die Kosten für den Schutz der Niststrände in Höhe von jährlich 10.000 €.

 

Hornvögel

Thailand
Nestpatenschaften für Doppelhornvögel und andere Hornvogelarten


Die Hornbill Research Foundation von Hornvogelexpertin Prof Pilai Poonswad kämpft seit 40 Jahren für den Schutz der stark bedrohten Tiere, deren Schnabel wie Elfenbein gehandelt wird. Für den Schutz der Vögel werden Leute aus den umliegenden Dörfern geschult und angestellt, die die Nistbäume beobachten und die Tiere vor Wilderern schützen.

Die Azubis der Wilhelma unterstützen den Hornvogelschutz bereits seit über zehn Jahren mit jährlichen Patenschaften. Seit der Einführung des Artenschutz-Euros konnte die Wilhelma die jährliche Patenschaft für mehr als 30 Nester übernehmen.

Geier im südlichen Afrika

VulPro
Auffangstation und Wiederauswilderung

Die Situation der Geier, die weltweit Opfer von Wilderei, gezielten Giftködern und Hochspannungsleitungen werden, ist desolat. Die Bestände sind drastisch eingebrochen, die Gesundheitspolizei der Lüfte kann ihrer Aufgabe nicht mehr nachkommen.

Die Organisation VulPro betreibt Aufklärung über die Situation der Geier im südlichen Afrika, pflegt verletzte Tiere bis zur Wiederauswilderung und betreibt Nachzucht zur Stärkung der geschrumpften Bestände. Die Wilhelma unterstützt diese Bemühungen seit der Einführung des Artenschutz-Euros im Jahre 2019 mit jährlich 5000 €.

 

Renaturierung Rio Teuchitlán

Mexiko
Wiederansiedlung ausgerotteter Hochlandkärpflingarten

Prof. Omar Domínguez-Domínguez begann mit der Renaturierung des Quellgebiets des Río Teuchitlàn und der Wiederansiedlung zweier ausgerotteter Fischarten im Jahr 2015. Nachdem diese erfolgreich wieder heimisch wurden, wird nun eine dritte Art, Sciffia francesae, die Goldene Skiffia, auf die Freilassung vorbereitet. Diese Bemühungen zum Arterhalt und der Wiederherstellung eines wertvollen Lebensraumes unterstützt die Wilhelma seit 2019 mit jährlich 5000 €.

 

Okapi Wildlife Reserve

DR Kongo
Okapis
Wildhüterausrüstung

Wie alle Zoos, die Okapis halten und sich am Okapi-EEP beteiligen, unterstützt auch die Wilhelma das Projekt „Okapi Wildlife Reserve“ im Ituri-Tal im Kongo. Im „Okapi Wildlife Reserve“ leben 5000 der ca. 10.000 bis 20.000 wildlebenden Okapis. Das „Okapi Wildlife Reserve“ setzt sich für die Erhaltung des Lebensraumes der Okapis ein.
Die Wilhelma überweist dem Projekt jährlich 5000 US-Dollar. Dieser Betrag wird unter anderem für die Ausrüstung der Wildhüter sowie für PR-Projekte verwendet, welche die Bevölkerung über die Bedeutung dieses Lebensraums informieren.

 

Weitere Schutz- und Hilfsmaßnahmen für heimische Arten:

Überwinterungshilfen für heimische Fledermäuse
100 Nistkästen für heimische Höhlenbrüter an Wilhelma-Bäumen
Schmetterlingswiesen in Wilhelma, Rosensteinpark und Co. zusammen mit BUND
Unterstützung von Wildbienen auf Flächen der Wilhelma
Demeter Imkerei Summtgart auf Wilhelmaflächen