21. Jahrhundert

2000 Das Albert-Schöchle-Amazonienhaus ist fertig - ebenfalls maßgeblich unterstützt vom Wilhelma-Förderverein. Die Wilhelma erzielt einen Besucherrekord mit erstmals über 2 Millionen Besuchern nach den damaligen Berechnungsfaktoren.

2002 Eröffnung des Insektariums mit Schmetterlingshalle und der sanierten Gewächshäuser am Maurischen Landhaus.

2005 Die Titanenwurz, die Pflanze mit der größten Blüte der Welt, erblüht und stellt mit 2,94 m einen neuen Weltrekord auf.

2006 Die neue Krokodilhalle wird eröffnet. Vier Leistenkrokodile, darunter zwei weiße, ziehen in die Halle ein. Der Förderverein feiert sein 50-Jahr-Jubiläum.

2007 Die Bauplanung für die neue Anlage für Afrikanische Menschenaffen wird beauftragt. Im Dezember erblickt Wilbär als erster Eisbären-Nachwuchs Stuttgarts das Licht der Welt.

2009: Der neu gestaltete Haupteingang mit neuem Wilhelma-Shop wird eröffnet.

2010: Baubeginn der neuen Anlage für Afrikanische Menschenaffen und des neuen Wilhelma-Schulgebäudes. Vilja, die älteste asiatische Elefantenkuh Europas, stirbt im Alter von geschätzt 61 Jahren.

2012: Umbau und Vergrößerung der Elefanten-Außenanlage

2013: Die neue Anlage für Menschenaffen (Gorillas und Bonobos) wird im Mai feierlich eingeweiht und eröffnet.

2014: Nach über 24 Jahren als Wilhelma-Direktor geht Prof. Dr. Dieter Jauch in den Ruhestand, Dr. Thomas Kölpin tritt die Nachfolge an.

2015: Die große alte Dame der Gorillas, Mimi, feiert im Oktober Wilhelma-Jubiläum: 50 Jahre zuvor war sie in den Zoologisch-Botanischen Garten gekommen.

2016: Weltrekord: Zwergflusspferd Hannibal erreicht am 19. Oktober das biblische Alter von 50 Jahren - kein Artgenosse ist auch nur annähernd so alt geworden. Sechs Wochen später schlief das altersschwache Tier friedlich für immer ein.

2017: Nach fast neun Jahren ziehen im März erstmals wieder Löwen in die Wilhelma ein: ein Brüderpaar der extrem seltenen Asiatischen Löwen.

2018: Für die Schneeleoparden wird zu Ostern das neue Landschaftsgehege in Betrieb genommen. Es ist vier Mal so groß wie die frühere Anlage. Der Förderverein steuert 300.000 Euro bei. Im Juli stirbt Eisbärin Corinna mit 28 Jahren im hohen Seniorenalter. Mit ihr geht die Eisbärenhaltung in der Wilhelma zu Ende.

2019: Mit dem 4,31 Meter langen und 520 Kilo schweren Leistenkrokodil Frederick lebt nun das größte Krokodil Deutschlands in der Wilhelma. Mit der Ankunft eines Jaguars zeigt die Wilhelma nach elf Jahren wieder alle fünf Großkatzen-Arten der Welt.

2020: Die neue Anlage für asiatische Huftiere wird eröffnet. Hier haben die Trampeltiere neuerdings Hausyaks als Mitbewohner, die es erstmals in der Wilhelma zu sehen gibt. Die Mesopotamischen Damhirsche beziehen auf der Anlage ein eigenes Gehege.

2021: Die ehemalige Eisbärenanlage mit großen Tauchbecken wird zu einem Landschaftsgehege für eine Gepardin umgestaltet. Die Kater bleiben außer zur Paarung an angestammter Stelle am Belvedere. Weil sich in der Natur bei Geparden die Weibchen und Männchen meist aus dem Weg gehen, erhöht die getrennte Haltung die Chancen auf eine erfolgreiche Zucht der bedrohten Raubkatzen.