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Bären und Klettertiere

Die große Felsenlandschaft auf der Anlage für Bären und Klettertiere ist durch tiergärtnerische Kniffe so gestaltet, dass die einzelnen Gehege nicht durch Zäune, sondern durch versteckte Gräben getrennt sind. Für die Besucherinnen und Besucher entsteht dadurch der Eindruck einer zusammenhängenden Landschaft.

Im oberen Bereich leben ein Brillenbär und zwei Mähnenwölfe. Diese südamerikanischen Tierarten stellen gleichzeitig die Verbindung zur Südamerika-Anlage auf der gegenüberliegenden Seite des Weges her. Nachdem der Syrische Braunbär gestorben ist, hat der Brillenbär das einst geteilte Reich ganz für sich.

Neben sind Steinböcke zu Hause. Als weitere Vertreter der Familie der Ziegen findet man nebenan eine Schneeziege aus den Rocky Mountains in Nordamerika und Markhore (auch Schraubenziegen genannt) aus Asien.

Zur Felsanlage gehört zudem der bisherige Bereich für Eisbären. Nachdem die Eisbärin Corinna in hohem Alter gestorben ist, nutzten übergangsweise die Seelöwen das große Schwimmbecken als Zwischendomizil, während ihre eigene Anlage vor der Krokodilhalle saniert wurde. Künftig soll hier eine zweite Geparden-Anlage entstehen, denn die Zucht mit Geparden ist nur erfolgreich, wenn Kater und Katze außer zur Paarung die meiste Zeit getrennt gehalten werden. In unmittelbarer Nachbarschaft befinden sich die 2018 neugestalteten und erweiterten Gehege der Biber und Schneeleoparden.

Eingeweiht wurde die Anlage für Bären und Klettertiere im Jahre 1991. Ohne die tatkräftige Unterstützung des Fördervereins wäre ihr Bau nicht möglich gewesen. Der Verein hat auch die Umgestaltung und Erweiterung der Gehege der Biber und Schneeleoparden finanziell gefördert.

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