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Tierart: Falklandkarakara
Falklandkarakara (Phalcoboenus australis)

Falklandkarakara

Der Falklandkarakara ist extrem neugierig. Zudem ist er alles andere als scheu, auch gegenüber Menschen nicht. Er geht sogar öfters auf Futtersuche in menschlichen Siedlungen. Durch seine Neugierde und Intelligenz hat er ein paar Tricks gelernt, wie er besser an Futter kommt. Er kann Töpfe öffnen, in Mülltonnen klettern und Steine umdrehen.
Der Falklandkarakara kommt nur im Süden von Südamerika vor, nämlich an den Küsten der Falklandinseln und dem Feuerland. Durch dieses kleine Verbreitungsareal ist der Falklandkarakara einer der seltensten Greifvögel weltweit. Falklandkarakaras sind soziale Tiere und brüten auf den Inseln oft in Kolonien von bis zu 50 Tieren. Die Nester können sehr nah beieinander liegen, nur sechs bis sieben Meter voneinander entfernt. Da die Falklandkarakaras geschwächte Schafe angreifen, wurden sie früher auf den Falklandinseln stark verfolgt und gejagt. Das ist heute verboten.

Falklandkarakara - Polyborus australis

Systematik:
Falken, Geierfalken
Lebensraum:
felsige Küstenlandschaften, Weideland
Verbreitung:
Feuerland, vorgelagerte Inseln
Nahrung:
Aas
Fortpflanzung:
zwei bis drei Eier, Brutdauer 28 bis 32 Tage, ca. 12 bis 13 Wochen Nestlingszeit
Sozialstruktur:
einzeln, Paare, beim Fressen auch Gruppen
Bestand:
gesichert, aber stellenweise stark verfolgt
Besonderheit:
soll auch geschwächte Lämmer attackieren

Gefährdung

Die 1964 erstellte Rote Liste bedrohter Arten der Weltnaturschutzunion (IUCN) hat sich zur umfassendsten Informationsquelle über den globalen Erhaltungszustand von Tier-, Pilz- und Pflanzenarten entwickelt. In ihr sind mittlerweile über 40.000 Spezies gelistet und gibt Auskunft über deren Verbreitungsgebiet, Populationsgröße, Lebensraum und Ökologie, Nutzung und/oder Handel, Bedrohungen und Erhaltungsmaßnahmen. Sie ist ein wichtiges Indikator für den Zustand der biologischen Vielfalt unserer Welt und ist zudem ein Instrument, um diese Vielfalt dauerhaft zu erhalten.

Hier wohne ich

Markhor (Capra falconeri)

Gebirgswelten

Elegante Schneeleoparden, kletterfreudige Alpensteinböcke und geschickte Markhore streifen durch die Gebirgswelten der Wilhelma. Am höchsten Punkt des Parks kann man die riesigen Mammutbäume bewundern, die zum Großteil bereits 1864 gepflanzt wurden.