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Tierart: Limpurger Rind

Limpurger Rind

Ursprünglich wurde das Limpurger Rind in der Grafschaft gleichen Namens gezüchtet, später dann in der Gegend um Aalen, Schwäbisch-Gmünd und Gaildorf. Seit Anfang des 19. Jahrhunderts wird es als eigenständige Rasse erwähnt. Die ersten Vereine zur Erhaltung des Limpurger Viehs wurden um 1890 im Zuchtgebiet gegründet. Dadurch konnte man jedoch nicht verhindern, dass die Bestände immer mehr abnahmen. Als 1963 der Zuchtverband aufgelöst wurde, gab es noch einen Herdbuchbullen und 17 Kühe. Es war zu befürchten, dass die einzige noch existierende Württemberger Landrasse ausstirbt. Aber einige Halter züchteten mit ihrem Limpurger Vieh weiter und so wurde diese Rasse erhalten. 1987 gründeten diese Züchter die "Züchtervereinigung Limpurger Rinde" neu und begannen mit 56 einfarbigen Kühen und einem Bullen, wobei die Tiere aber nicht ganz reinrassig waren.

Das Limpurger Rind ist mittelgroß mit einem feinen Knochenbau und mittlerer Bemuskelung. Die Farbe ist hell- bis rotgelb, das Flotzmaul ist fleischfarben, Klauen und Hörner sind gelb. Es hat eine gute Mastfähigkeit mit einer hervorragenden Fleischqualität. Die Milchleistung liegt heute bei über 4000 Kilogramm/Jahr.

Limpurger Rind - Bos primigenius f. taurus

Systematik:
Unpaarhufer, Hornträger
Verbreitung:
Zuchtgebiet Rems- und Leintal, Welzheimer Wald
Bestand:
1992 etwa 120 Kühe und fünf Bullen

Hier wohne ich

Bauernhof

Fast ebenso exotisch wie Bären oder Giraffen sind für viele Stadtmenschen mittlerweile unsere Nutztiere und deren Vorfahren. Daher sind auf dem Bauernhof, Tiere zu sehen, die bei der Entwicklung der heutigen Hausrassen aus ihren Vorfahren, den Wildtieren, eine wichtige Rolle gespielt haben oder noch spielen.