
Orangebrusttrupial
Im Gegensatz zu vielen anderen Stärlingen sind Orangebrusttrupiale Einzelbrüter und territorial. Das Nest ist ein aus Pflanzenfasern geflochtener Beutel. Nicht selten werden auch Plastikschnüre und anderer Zivilisationsmüll eingearbeitet. Das Gelege umfasst zwei oder drei Eier. In manchen Teilen des Verbreitungsgebiets werden die Nester regelmäßig vom nahe verwandten Glanzkuhstärling (Molothrus bonariensis) parasitiert.
Orangebrusttrupial - Icterus nigrogularis
- Systematik:
- Trupiale
- Lebensraum:
- Wald- und Strauchlandschaften
- Verbreitung:
- Nördliches Südamerika
- Nahrung:
- Insekten, Früchte und Nektar
- Fortpflanzung:
- In bis zu 40 cm langen gewebten Nestern ca. 3 Eier
- Sozialstruktur:
- Kleine Gruppen sowie paarweise
- Bestand:
- Stabil, lediglich durch Habitatsverlust verdrängt
Gefährdung
Die 1964 erstellte Rote Liste bedrohter Arten der Weltnaturschutzunion (IUCN) hat sich zur umfassendsten Informationsquelle über den globalen Erhaltungszustand von Tier-, Pilz- und Pflanzenarten entwickelt. In ihr sind mittlerweile über 40.000 Spezies gelistet und gibt Auskunft über deren Verbreitungsgebiet, Populationsgröße, Lebensraum und Ökologie, Nutzung und/oder Handel, Bedrohungen und Erhaltungsmaßnahmen. Sie ist ein wichtiges Indikator für den Zustand der biologischen Vielfalt unserer Welt und ist zudem ein Instrument, um diese Vielfalt dauerhaft zu erhalten.
Hier wohne ich

Amazonien
Rund 2000 Pflanzen bilden in dem zur Jahrtausendwende eröffneten Amazonienhaus das kleine Biotop eines südamerikanischen Regenwalds mit Wasserfall und Flusslandschaft. Er gibt nicht alle Geheimnisse auf den ersten Blick preis. Affen, Faultiere, Schlangen und Kaiman bleiben auf Distanz zu den Gästen. Viele Vogelarten, Fledermäuse, Echsen und Frösche sind frei im Haus unterwegs. Mit Geduld und Glück entdeckt man viele von ihnen.

Historische Gewächshauszeile
Die Historische Gewächshauszeile zeigt die vielfältige Flora und Fauna unseres Planeten in zahlreichen Facetten: Tropische Orchideen, dornige Kakteen, australische Vögel und filigrane Blüten warten unter den historischen Dächern und Kuppeln aus Glas und Gusseisen. Im angrenzenden Neubau geht es in die Welt der Kleinsäuger, Vögel und Insektivoren.