31.07.2019
Thementag: Schützende Schuppen und atmende Haut

Schlangen und Echsen gehören zu den Sonnenanbetern im Tierreich. Ihr Schuppenkleid schützt sie selbst vor extremer Hitze und ermöglicht ihnen sogar das Überleben in Wüstengebieten. Frösche und Molche sind dagegen auf feuchte Biotope angewiesen. Über ihre dünne, wasserdurchlässige Haut decken sie nicht nur ihren Flüssigkeitsbedarf, sondern unterstützen auch ihre Atmung. Am Sonntag, 4. August, verrät ein Thementag in der Wilhelma in Stuttgart, warum Reptilien und Amphibien dank dieser Eigenschaften perfekt an ihre Lebensräume angepasst sind und wodurch sie sich von anderen Wirbeltieren unterscheiden.

In der Reihe der Wilden Wochenenden erläutern die Zoopädagoginnen von 11 bis 16 Uhr, wie man Kriechtiere und Lurche auseinanderhält und welche Arten der jeweiligen Tierklasse zuzuordnen sind. In der Wilhelmaschule können die großen und kleinen Gäste Schlangenhäute, Krokodileier und Froschgelege bestaunen und in das faszinierende Innere eines Schildkrötenpanzers schauen. Auch naturgetreue Modelle einheimischer Amphibienarten sind zu sehen. Bei einer Begegnung mit lebenden Tieren bietet sich die Gelegenheit, Kröten, Echsen und einen Königspython näher kennenzulernen – und eventuelle Berührungsängste und Vorurteile abzubauen. Denn hier wird eindrucksvoll gezeigt, dass Schlangen keine feuchte Haut haben und Frösche gar nicht so schleimig sind, wie häufig angenommen wird. Wer kreativ werden möchte, kann lernen, aus Papier nach Origami-Kunst einen Frosch zu falten, der springen kann.

Eine Anmeldung für den Thementag ist nicht nötig, die Teilnahme ist bereits im Eintrittspreis der Wilhelma enthalten.


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