23.10.2020
Herbstdeko und Coronaschutz prägen Wilhelma in Schulferien

Viele Veränderungen stehen in der Wilhelma an: Ferienbeginn, Zeitumstellung und Herbstdeko einerseits sowie die aktuellen Erfordernisse der Corona-Pandemie andererseits. Neben den schönen Seiten der Jahreszeit gilt es, den Infektionsschutz wegen der zweiten Ansteckungswelle zu verstärken.

Die Wilhelma setzt erneut auf das Maßnahmenpaket, das sich bei der ersten Welle im Frühjahr bewährt hatte: Die Maskenpflicht wird auf das ganze Gelände ausgedehnt. Die Tier- und Pflanzenhäuser müssen vorerst geschlossen bleiben. Und die Gesamtzahl der Besucherinnen und Besucher reduziert sich auf 4000 am Tag, damit alle noch mehr Platz haben, den Mindestabstand einzuhalten. Entsprechend läuft der Kartenverkauf weiterhin auschließlich online mit mehreren Einlasszeitfenstern, um Warteschlangen zu vermeiden.

Durch die Zeitumstellung bricht die Abenddämmerung früher an. Dementsprechend schließt die Wilhelma ab Sonntag, 25. Oktober, jeweils um 16.30 Uhr, da der Park über keine Außenbeleuchtung verfügt.

Wegen der Einschränkungen gilt der vergünstigte Wintertarif ab sofort.

Der Besuch dürfte sich trotz der Sondersituation lohnen. "Bei dem allerorten ausgedünnten Freizeitangebot möchten wir den Menschen – gerade in der Ferienzeit – einen Ausgleich an der frischen Luft bieten“, sagt Direktor Dr. Thomas Kölpin. Bisher gab es keinen Corona-Fall in der Wilhelma. "Unter verantwortungsvollen Bedingungen ist ein Spaziergang durch die herbstliche Wilhelma unbedenklich und reizvoll", so der Direktor.

Die gesamten Außenanlagen des historischen Parks sind begehbar und bei den derzeit milden Temperaturen lassen sich viele der Tiere in den Freigehegen beobachten. Für ein beschauliches Herbstambiente sorgt neben dem farbenfrohen Laub des altehrwürdigen Baumbestands die Dekoration mit Boten der Jahreszeit, wie Heuballen und Kürbissen.

Zu dem kompletten Bericht und einer Fotoserie kommen Sie hier: Link.