24.02.2021
Einstieg in Gepardenzucht: Neuzugang auf umgebauter Anlage

Zwei wichtige Schritte zum Schutz der zunehmend in ihrer Existenz bedrohten Geparden sind die Wilhelma und ihr Förderverein jetzt gegangen. Sie hat eine zweite Anlage für die schnellsten Landsäugetiere der Welt umgebaut, um in die Zucht der Raubkatzen einsteigen zu können. Vor gut einem Jahr hatte die Wilhelma zwei junge Geparden-Kater in das bestehende Gehege aufgenommen.

Nun ist die vom Europäischen Zuchtkoordinator als optimale Partnerin ausgewählte Katze aus dem Zoo Salzburg eingetroffen. „Niara“ durfte jetzt das in der ehemaligen Eisbären-Anlage entstandene zusätzliche Gehege das erste Mal erkunden. Die weitgehend getrennte Haltung der Geschlechter wird als Schlüssel zum Erfolg angesehen.

Zudem unterstützt die Wilhelma in diesem Projekt mit ihrem Förderverein ein Artenschutzprogramm in Namibia. Damit Hirten, die um ihr Vieh fürchten, keine Gefahr durch Geparden droht, züchtet der Cheetah Conservation Fund (CCF) Herdenschutzhunde und stellt sie den Viehhaltern zur Verfügung. Dafür verschonen diese die Geparden. Das Programm kann bereits messbare Erfolge vorweisen.

Zu dem Bericht mit den Hintergründen und einer Bildergalerie kommen Sie hier: Link.