09.07.14

150 Jahre Wilhelma Mammutbäume

Für das kommende Wochenende hat sich hoher Besuch in der Wilhelma angekündigt: König Wilhelm I. höchstpersönlich macht den Riesen der Wilhelma seine Aufwartung. Die Mammutbäume werden 150 Jahre alt. Sie überragen in der Wilhelma alles. Und dies nicht nur am Rande des Rosensteinparks: In ganz Württemberg begegnen einem diese Baumgiganten.

Es war auch König Wilhelm, dem wir heute die Mammutbäume im Südwesten Deutschlands verdanken. Er ließ im Jahr 1864 von seinen Gärtnern in der Wilhelma Mammutbäume aussäen. Über 5000 kräftige Pflanzen konnten die Gärtner bis zum darauf folgenden Jahr heranziehen. Diese Menge war natürlich für das kleine Gelände der Wilhelma zu groß, weswegen die Bäume an die Forstdirektionen im Land verteilt wurden. Außerdem wurden einige Exemplare an Interessenten verkauft.

Insgesamt 200 Mammutbäume aus dieser ersten, so genannten Wilhelma-Saat von 1864, existieren noch heute zwischen Bodensee und Odenwald. In der Wilhelma wachsen noch 35 dieser beeindruckenden Bäume. Den Geburtstag dieser Giganten des Pflanzenreichs feiert die Wilhelma am 12. und 13. Juli 2014 mit einem abwechslungsreichen Programm. Jeweils zwischen 10 und 16 Uhr erwarten die Besucher Informationsstände der Wilhelma-Parkpflege und von ForstBW. Beide sind für die Pflege und den Erhalt zahlreicher Mammutbäume verantwortlich. Die einen in der Wilhelma selbst, die anderen an unterschiedlichsten Stellen im ganzen Bundesland. Neben Informationen gibt es hier bei den Ständen ein Quiz und Bastelaktionen für Kinder.

In der Wilhelmaschule dreht sich, immer zur vollen Stunde, in Kurzvorträgen alles um die Baumgiganten und ihren Lebensraum. Neben Wilhelma-Direktor Dr. Thomas Kölpin kommen Mammutbaumexperten, Biologen, Historiker und Künstler zu Wort. Alle beleuchten den Mammutbaum aus einer anderen Perspektive. Da die Wilhelma nicht nur ein Botanischer Garten ist, dürfen natürlich auch die nordamerikanischen Tiere nicht zu kurz kommen. Bei der Führung „Wild, Wild, West“ geht es jeweils um 11 und 15 Uhr zu Bison, Klapperschlange und Co. Die Vorträge und Führungen sind allesamt kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht nötig.

Als besonderes Highlight haben die Wilhelma-Gärtner, wie schon ihre Kollegen vor 150 Jahren, Mammutbäume ausgesät. Die Samen stammen direkt von den Wilhelma-Bäumen. Die kleinen Pflanzen können am Stand der Wilhelma-Parkpflege beim Mammutbaumwäldchen gegen einen kleinen Unkostenbeitrag erworben werden. Im eigenen Vorgarten angepflanzt, erinnern diese Bäume immer an dieses Jubiläum. Wer weiß, vielleicht feiert man dann in 150 Jahren die Wilhelma-Saat von 2014.

Pressefotos

Bilder 1-2: König Wilhelm I. wäre sicher stolz auf die Baumriesen, die auf seine Initiative hin im ganzen Land wachsen.

Bild 3: Impression aus dem Mammutbaumwäldchen der Wilhelma.

Fotos: Wilhelma

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