31.03.16

Fütterung: Greifvögel verdrehen Wilhelma-Besuchern den Kopf

Der Frühling nimmt auch in der Wilhelma Fahrt auf. Im Zoologisch-Botanischen Garten in Stuttgart stehen dabei jetzt die Greifvögel im Blickpunkt. Seit Ostern sind Adler, Uhu & Co. wieder im Programm der kommentierten Fütterungen.

Die Tierpfleger berichten an vier Tagen pro Woche um 14 Uhr zu den bemerkenswerten Räubern der Lüfte spannende Fakten, dass die Besucher sich ganz schön umgucken: Der Bartkauz etwa kann seinen Kopf bis zu 270 Grad drehen, weil er doppelt so viele Halswirbel wie der Mensch hat. Mancher Seeadler ist schon ertrunken, weil er durch den Greifreflex eine zu schwere Beute nicht mehr loslassen konnte und von dieser in die Tiefe gezogen wurde. Und die imposanten Gänsegeier leben in Kolonien leben, weil sie den Schutz der Gruppe suchen. Beim Wettbewerb um das Futter kennen sie dagegen keine Freunde, wie bei der Fütterung zu beobachten ist. Die kommentierte Fütterung gibt es dienstags, donnerstags und an den Wochenenden zu sehen.

Auch die anderen kommentierten Fütterungen zählen für viele Gäste zu den Höhepunkten eines Wilhelma-Besuchs. Das Spektakel, das Seelöwenbulle Unesco und sein Harem veranstalten, um Heringe und Makrelen zu erhaschen, ist täglich um 11 und 15 Uhr zu erleben (nur donnerstags ist zur Beckenreinigung Pause). Eine neue Mikrofon-Anlage macht die Erläuterungen der Pfleger jetzt noch besser hörbar. Seltenheitswert hat dagegen die außergewöhnliche Fütterung der Krokodile. Sie bekommen nur montags um 14 Uhr etwas zu fressen. Dafür schraubt sich Krokodildame Tong bis zu den Hinterbeinen aus dem Wasser, um sich im Sprung ein Hühnchen zu schnappen.

Auch ohne laufende Kommentierung sind weitere Fütterungen sehenswert. Die Brillenpinguine sind jeden Tag um 14.30 Uhr an der Reihe. Tigerin Dumai muss ihre versteckte Fleischration auf der weitläufigen Außenanlage suchen (täglich um 11.30 Uhr, außer montags und freitags). Auf der Felsenanlage fangen die Blutbrustpaviane oder Dscheladas Äpfel, die ihnen Pfleger zuwerfen, mit großem Geschick aus der Luft (montags bis freitags um 11.30 Uhr). Und im Amazonienhaus bringt die Fütterung die sonst geruhsamen Kaimane donnerstags um 12 Uhr auf Trab. Die Tierpfleger stehen im Anschluss jeweils für Fragen zur Verfügung. (kni)

Pressefotos

Bildtext 1: Seit Ostern kommentieren die Tierpfleger ihre Fütterung der Greifvögel wieder. Hier ist gerade der Baurtkauz an der Reihe. Foto: Wilhelma

Bildtext 2: Um das Futter entsteht bei den Gänsegeiern ein echter Wettbewerb. Foto: Wilhelma

Bildtext 3 + 4: Für ihre Ration Fisch legen sich die Seelöwen mächtig ins Zeug. Foto: Wilhelma

 

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