22.01.20

Wilhelma gestaltet verschiedene Spielplätze und Turnstationen neu

Für Familien gibt es in der Wilhelma viele Attraktionen: spannende Tiere, exotische Pflanzen – und besondere Spielplätze. Denn zwischen dem Besuch bei den Löwen und der Pirsch auf dem Dschungelpfad toben sich Kinder gerne einmal aus, bevor es weitergeht zum Mammutwald oder Streichelzoo. Deshalb frischt der Zoologisch-Botanische Garten in Stuttgart seine Spielplätze derzeit an mehreren Stellen auf.

Jetzt ist der Spatenstich für die Neugestaltung der größten Fläche vor dem Amazonienhaus erfolgt. Bis Ostern ändert sie ihr Aussehen vollständig und folgt dabei dem Thema Südamerika. „Besucherbefragungen zeigen immer wieder, dass Spielplätze ein wichtiger Faktor sind für den gelungenen Wilhelma-Besuch, schließlich bleiben die Familien oft Stunden bei uns im Park“, sagt Wilhelma-Direktor Dr. Thomas Kölpin. „Da ist es gut, wenn die Kinder etwas körperlichen Ausgleich bekommen und dann wieder aufnahmefähig sind für neue Erlebnisse.“ 

Der vor 20 Jahren errichtete Hauptspielplatz war damals innovativ. Viele seiner Holzelemente sind jedoch mittlerweile verwittert. Auf dem 2.000 Quadratmeter großen Gesamtareal entsteht eine reine Spielfläche von 1.000 Quadratmetern, die verschiedensten Altersgruppen gerecht wird mit Bereichen für Kleinkinder, ältere Kinder und die auch Erwachsene aushält. Ruhe- und Rastmöglichkeiten sind ebenfalls vorgesehen.

Für das Regenwald-Ambiente bleiben aus dem Bestand die Holzfigur des Stirnlappenbasilisks, das Spielgerüst in Kaiman-Form und das Amazonas-Kanu als Wippe erhalten. Ein Heckenlabyrinth wird eine Herausforderung für den Orientierungssinn stellen. Ein großes Holzgebilde mit Stegen und Rampen soll Möglichkeiten zum Klettern und Rutschen bieten. Als ganz neues Element sorgt künftig ein Wasserspielplatz für Abwechslung. Ein flaches Becken wird hierfür gesäumt von einem Wasserzulauf mit verschiedenen Pumpen und Schaufelrad sowie einem langgezogenen Holzsteg zum Verweilen.

Zum Jahresende wurde bereits die Kletterstation zwischen Schwingaffenhaus und Südamerikahaus umgestaltet. Weil nebenan künftig das Australienhaus entsteht, fanden einige Attraktionen von der Bundesgartenschau 2019 Verwendung. Auf der BUGA in Heilbronn hatte die Wilhelma eine australische Landschaft gestaltet, um auf ihr Zukunftsprojekt für Koalas, Baumkängurus und Co. hinzuweisen. So sind nun Skulpturen typischer Tiere von Down Under und eine Baumhütte Teil des Spielplatzes. Er gehört zu den neun Stationen des Parcours der Kinderturn-Welt. Geschaffen mit der Kinderturnstiftung Baden-Württemberg animieren sie seit 2011 Mädchen und Jungen in der Wilhelma, sich wie die Tiere zu bewegen, die sie in der Nähe beobachten können. Im oberen Abschnitt des Parks erhält der Parcours zudem eine neue Station mit einem Holztiger. Auch diese ist schon ein Fingerzeig auf ein neues zoologisches Projekt: Nebendran soll ein großes Landschaftsgehege für Tiger entstehen. (kni)

Pressefotos

Bilder 1-2: Der Spielplatz neben dem künftigen Australienhaus bietet verschiedene Klettermöglichkeiten. Zur neuen thematischen Gestaltung gehören auch eine Forscherhütte und ein Koala auf einem Baum. Foto: Wilhelma Stuttgart

Bilder 3-4: Holztiere vom Fünften Kontinent laden neben dem künftigen Australienhaus zum Klettern oder Wippen ein, zum Beispiel Bilby, Gespenstschrecke oder Gleitbeutler.  Foto: Wilhelma Stuttgart

 

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