01.07.21

Corona-Lockerungen: Ab Juli sind alle Tiere und botanischen Juwelen wieder zu sehen

Blühende Wüstenrose oder lauschender Wüstenfuchs, Orchideen-Pracht oder Okapi-Kalb: Mit ihrer nächsten Lockerungsstufe der Corona-Restriktionen geht die Wilhelma zum Monatsbeginn einen wichtigen Schritt für die Fans des Zoologisch-Botanischen Gartens in Stuttgart. Denn nachdem die großen Tierhäuser bereits Mitte Juni wieder öffnen durften, sind ab 1. Juli auch die Gewächshäuser und das Giraffenhaus zugänglich. Seit Ende Oktober 2020 hatten sie wegen der Pandemie als kleinere Gebäude mit schmaleren Wegen zum Infektionsschutz ein dreiviertel Jahr lang geschlossen bleiben müssen.

„Die anhaltend niedrige Inzidenz in Stuttgart erlaubt uns, wieder die gesamte Vielfalt der Wilhelma zu zeigen“, sagt Direktor Dr. Thomas Kölpin. „Dazu gehören unsere botanischen Juwelen genauso wie einige besondere Tierarten, die sich den Blicken der Gäste am längsten entzogen hatten. Diese außergewöhnliche Kombination der Wilhelma ist jetzt wieder vollständig zu erleben.“ Durch die jüngste Öffnung bekommt das Publikum die Chance, alle 1200 Tierarten und 8500 Pflanzenarten und -sorten zu sehen. Im Giraffenhaus sind zum Beispiel weitere Tierarten aus Afrika zu sehen: beliebte Säugetiere wie die Wüstenfüchse und Kurzohrrüsselspringer sowie bemerkenswerte Vögel wie die Kongopfauen und die Von der Decken-Tokos. Auch das Okapi-Kalb Laluk, das im April ein Jahr alt wurde, kann man hier besuchen. Im Maurischen Landhaus warten asiatische Singvögel, wie Balistar und Schamadrossel, ebenso wie die tropischen Nutzpflanzen, verschiedenste Farne und die Sonora-Wüstenlandschaft.

Wer sich die bedeutendsten Pflanzensammlungen der Wilhelma nicht entgehen lassen will, sollte gleich am Haupteingang mit der historischen Gewächshauszeile beginnen. Dort breiten die Sukkulenten und Kakteen gerade ihre Blütenpracht aus: die Wüstenrose (Adenium obesum) ebenso wie die Ballonkakteen (Notocactus warasii) und die Sandglöckchen (Echeveria leucotricha). Etwas weiter hinter der dornigen Gesellschaft folgen die Vitrinen mit den Orchideen, die eine Auswahl der filigranen Vielfalt von 1300 Arten und Sorten im Bestand der Wilhelma bieten. Beide Sammlungen dienen auch der Erhaltungszucht. Sie umfassen etliche geschützte Arten, die der Zoll bei Schmugglern beschlagnahmt hat.

Geschlossen sind damit nur noch wenige Häuser, deren Bewohner im Sommer meist draußen zu sehen sind: nämlich Raubkatzen, Elefanten, Nashorn, Tapire, Hirscheber sowie Gibbons und Haubenlanguren. In diesen Häusern leben keine Begleit-Tierarten ohne Außengehege. Als Corona-Auflagen bleibt die Pflicht zum Online-Ticket mit Einlasszeitfenster bestehen. Das Tageslimit konnte jedoch auf 7000 angehoben werden. Eine Maske ist nur noch in Gebäuden und an stark frequentierten Engpässen (wie dem Eingangsbereich) zu tragen sowie vor gekennzeichneten Außengehegen von Tierarten, die nachweislich einer Ansteckungsgefahr mit COVID-19 durch Menschen ausgesetzt sind: in erster Linie Affen und Raubtiere. Die Schnelltest-Pflicht ist nun auch für die Restaurants entfallen. (kni)

Pressefotos

Bild 1: Der Fennek spitzt die Ohren. Nach acht Monaten steht Besuch ins Haus. Foto: Wilhelma Stuttgart

Bild 2: Ein Von der Decken-Toko stärkt sich im Giraffenhaus mit einer Heuschrecke. Foto: Wilhelma Stuttgart

Bild 3: Die Wüstenrose genannte Adenium obesum blüht gerade im Kakteenhaus. Foto: Wilhelma Stuttgart

Bild 4: Der Ballonkaktus Notocactus warasii gibt mit dem Sandglöckchen davor, der immergrünen Sukkulente Echeveria leucotricha, gerade ein farbenfrohes Bild ab. Foto: Wilhelma Stuttgart

Bild 5: Die Orchideen betören mit einer filigranen Vielfalt ihrer Blüten. Foto: Wilhelma Stuttgart

Bild 6: Die Bromelien sorgen für einen bunten Dschungel in der Gewächshauszeile. Foto: Wilhelma Stuttgart

 

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