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Raubtiere

Das meist nur "Raubtierhaus" genannte Revier der Wilhelma umfasst natürlich auch die Außenanlagen. Jedes Tier in diesem Bereich kann vom Innen- ins Außengehege wechseln. Am bekanntesten ist die Halbinsel, auf der die Asiatischen Löwen leben. Fast alle Arten sind jedoch Raubkatzen, weil darüber hinaus nur noch die Waldhunde unmittelbar zu diesem Revier gehören.

Die Wilhelma hält noch viele andere Raubtiere wie zum Beispiel Brillenbären, Schneeleoparden, Mähnenwölfe oder auch Seelöwen sowie Erdmännchen, die ebenfalls zu den Raubtieren zählen. Doch die leben auf andere Anlagen und Häuser verteilt.

Im Raubtierhaus sind Großkatzen aus verschiedenen Teilen der Erde zu Hause, darunter aktuell Asiatische Löwen, Jaguar und Nordpersischer Leopard. Letztere sind extrem bedroht - in freier Wildbahn gibt es vermutlich keine 50 Tiere mehr von ihnen.

Die große und schöne Freianlage mit Wäldchen, Wasserläufen und Felsen haben im März 2017 zwei Asiatische Löwen bezogen. Das Brüderpar Kajal und Shapur ist aus dem Zoo Mulhouse nach Stuttgart gekommen. Von dieser Art gibt es weltweit nur noch 500 Tiere.

Gegenüber von dem Raubtierhaus liegt das angestammte Gehege der Geparden, das für die Neubesetzung 2019 aufgefrischt wurde. Dort leben die Brüder Zawadi und Haraka. Das neue Weibchen der Wilhelma, Niara, lebt dagegen seit 2021 in dem neuen Gehege der ehemaligen Eisbären-Anlage. Denn die Zucht gelingt besser, wenn sich Kater und Katze nur zur Paarung treffen.

Außerhalb des Raubtierhauses leben die kleinen Waldhunde in einem Freigehege zwischen Ausgang und Dickhäuterhaus. Sie gehören zu der Gruppe der Hundeartigen und stammen aus den Regenwäldern Südamerikas.

Die neueste Anlage für Raubkatzen haben die Schneeleoparden 2018 erhalten. Ihr Landschaftsgehege an der Felsenanlage gegenüber den Bären und Klettertieren ist rund vier Mal größer als die bisherige Außenanlage. Sie kann dreigeteilt werden für den Fall, dass sich Nachwuchs einstellt.

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