Zu den Hauptinhalten springen
Pflanzenvielfalt: Schwarze Walnuss

Schwarze Walnuss

Die herbstliche Farbenpracht der Wälder des östlichen Nordamerikas ist legendär („Indian Summer“), und einer seiner auffälligen Protagonisten ist die Schwarze Walnuss oder Schwarznuss, deren Blätter sich im Oktober leuchtend gelb färben. Sie sind bis zu 60 Zentimeter lang, gefiedert und bestehen aus bis zu mehr als zwanzig lanzettartigen Einzelblättchen mit gesägtem Rand.

Die Schwarze Walnuss ist einhäusig zweigeschlechtlich, sie bildet also männliche und weibliche Blüten am selben Baum aus. Die männlichen Blüten sieht man als längliche Kätzchen, die weiblichen stehen in Gruppen von Ähren. Auffällig ist die runde, grünlich gelbliche, limonenartige Frucht, die vier bis acht Zentimeter groß ist. Anders als bei der Echten Walnuss fällt sie als Ganzes vom Baum herab. Am Boden zersetzt sich die dicke Schale rasch und gibt den sehr harten und stark gefurchten Steinkern frei, in dessen Inneren sich wie bei der Echten Walnuss der essbare Samen befindet. Allerdings ist die Nuss so hart, dass sie sich selbst mit einem Nussknacker kaum öffnen lässt. 

Die Schwarze Walnuss kann eine Höhe von über 30 Metern erreichen und eine mächtige, runde Krone ausbilden, was sie als Parkbaum besonders attraktiv macht.

Schwarze Walnuss - Juglans nigra

Familie:
Walnussgewächse (Juglandaceae)
Heimat:
östliches Nordamerika
Blütezeit:
Juni
Lebensraum:
Laubwälder im Uferbereich von Flüssen
Nutzung:
Das Holz der Schwarzen Walnuss gehört zu den wertvollsten Harthölzern und ist kommerziell von großer Bedeutung.