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Tierart: Balistar

Balistar

Der wegen seines schneeweißen Gefieders sehr auffällige Balistar ist einer der seltensten Vögel der Welt und in seinem Fortbestand kritisch bedroht. Obwohl er seit 1970 in seiner Heimat streng geschützt ist und wiederholt in Volieren gezüchtete Balistare frei gelassen worden sind, beträgt der Bestand im Bali Barat Nationalpark im äußersten Nordwesten der Insel Bali zur Zeit nicht einmal 20 Individuen. Selbst innerhalb des Nationalparks werden immer wieder Vögel gefangen und als Käfigvogel und Statussymbol an wohlhabende Geschäftsleute in der Region verkauft. Mehr Erfolg verspricht ein erst vor kurzer Zeit angelaufenes Ansiedlungsprojekt auf der kleinen Insel Nusa Penida. Hier wurden innerhalb eines auch von Wilderern als Tabuzone respektierten Tempelbezirks circa 50 gezüchtete Volierenvögel ausgewildert, die sich inzwischen im Freiland auch fortpflanzen.

Balistar - Leucopsar rothschildi

Systematik:
Stare, Sperlingsvögel
Lebensraum:
Offene Baumsavannen
Verbreitung:
Nordwestbali
Nahrung:
Früchte, Insekten, kleine Reptilien, Würmer
Fortpflanzung:
zwei bis drei Eier, Brutdauer 13 bis 15 Tage
Sozialstruktur:
paarweise oder in Familienverbänden
Bestand:
kritisch bedroht
Besonderheit:
verlängerte Federhaube am Hinterkopf

Hier wohne ich

Maurischer Garten und Maurisches Landhaus

Das Maurische Landhaus wurde als Badhaus geplant, dann aber als Wohnhaus erbaut. Schon zu Zeiten König Wilhelms I. war der zentrale Wohntrakt beidseitig von Gewächshäusern eingerahmt. Heute beherbergt der gesamte Bau fünf in sich abgeschlossene Pflanzenhäuser sowie zahlreiche tropische Vögel. Vor dem Landhaus entfaltet sich der Maurische Garten mit dem Seerosenbecken. Die historischen Leuchter, Kandelaber genannt, die große Freitreppe, die vielen Skulpturen und die landschaftsarchitektonische Anordnung der Wege, Brunnen und Pflanzen machen ihn zu einem echten Glanzstück.