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Tierart: Breitschnauzenkaiman
Breitschnauzenkaiman (Caiman latirostris)

Breitschnauzenkaiman

Breitschnauzenkaimane werden bis zu zweieinhalb Meter groß. Sie ernähren sich räuberisch: Jegliche Beute passender Größe wird verschlungen, auch Aas. Die Gelege bestehen aus bis zu 80 Eiern, die vom Weibchen drei Monate lang bis zum Schlupf der Jungen bewacht werden. Wie bei den meisten Krokodilarten bleiben die jungen Kaimane nach dem Schlüpfen noch geraume Zeit in der Nähe der Mutter, die sie vor Fressfeinden schützt.

Breitschnauzenkaiman - Caiman latirostris

Systematik:
Alligatoren (Alligatoridae)
Lebensraum:
Küstennahe Sümpfe und Flüsse
Verbreitung:
Brasilien bis Uruguay

Gefährdung

Die 1964 erstellte Rote Liste bedrohter Arten der Weltnaturschutzunion (IUCN) hat sich zur umfassendsten Informationsquelle über den globalen Erhaltungszustand von Tier-, Pilz- und Pflanzenarten entwickelt. In ihr sind mittlerweile über 40.000 Spezies gelistet und gibt Auskunft über deren Verbreitungsgebiet, Populationsgröße, Lebensraum und Ökologie, Nutzung und/oder Handel, Bedrohungen und Erhaltungsmaßnahmen. Sie ist ein wichtiges Indikator für den Zustand der biologischen Vielfalt unserer Welt und ist zudem ein Instrument, um diese Vielfalt dauerhaft zu erhalten.

Hier wohne ich

Amazonienhaus
Foto: Martina Denker

Amazonien

Rund 2000 Pflanzen bilden in dem zur Jahrtausendwende eröffneten Amazonienhaus das kleine Biotop eines südamerikanischen Regenwalds mit Wasserfall und Flusslandschaft. Er gibt nicht alle Geheimnisse auf den ersten Blick preis. Affen, Faultiere, Schlangen und Kaiman bleiben auf Distanz zu den Gästen. Viele Vogelarten, Fledermäuse, Echsen und Frösche sind frei im Haus unterwegs. Mit Geduld und Glück entdeckt man viele von ihnen.