
Flugfuchs
Die so genannten Flugfüchse gehören zu den Flughunden und somit wie Fledermäuse zur Ordnung der Fledertiere. Im Gegensatz zu den insektenfressenden Fledermäusen ernähren sich Flughunde von Pollen, Nektar und Früchten und brauchen daher keine Echoortung. Sie haben sehr gute Seh-, Hör- und Geruchssinne und spielen eine wichtige Rolle als Bestäuber und Samenverbreiter. Kleine oder auch sehr große Gruppen dieser dämmerungsaktiven Tiere hängen sich tagsüber zum Schlafen in Bäume oder auch Höhlen. Abends fliegen sie teils über weite Strecken zur Nahrungssuche aus.
Flugfuchs - Pteropus spec.
- Systematik:
- Fledertiere, Flughunde
- Lebensraum:
- tropische Wälder und Sümpfe, Kulturland
- Verbreitung:
- Tropen und Subtropen Asiens, Ostafrikas, Australiens
- Nahrung:
- Früchte, Pollen, Nektar
- Fortpflanzung:
- ein Jungtier, Tragzeit ca. 150 Tage
- Sozialstruktur:
- gesellig, z.T. in großen Kolonien
- Besonderheit:
- dämmerungs- und nachtaktiv
Gefährdung
Die 1964 erstellte Rote Liste bedrohter Arten der Weltnaturschutzunion (IUCN) hat sich zur umfassendsten Informationsquelle über den globalen Erhaltungszustand von Tier-, Pilz- und Pflanzenarten entwickelt. In ihr sind mittlerweile über 40.000 Spezies gelistet und gibt Auskunft über deren Verbreitungsgebiet, Populationsgröße, Lebensraum und Ökologie, Nutzung und/oder Handel, Bedrohungen und Erhaltungsmaßnahmen. Sie ist ein wichtiges Indikator für den Zustand der biologischen Vielfalt unserer Welt und ist zudem ein Instrument, um diese Vielfalt dauerhaft zu erhalten.
Hier wohne ich

Insektarium
Faszination für die krabbelnde Welt der Gliederfüßer zu wecken, ist das Ziel des Hauses. Zu den Gliederfüßern gehören so unterschiedliche Tiere wie Insekten, Tausendfüßer, Krebse, Skorpione und Spinnen. Im Mittelbau des Insektariums ist die große Schmetterlingshalle untergebracht, in der auch einige Flugfüchse ihre Heimat gefunden haben.