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Tierart: Mähnentaube
Mähnentaube
Foto: Birger Meierjohann

Mähnentaube

Ihren Namen verdankt die Mähnentaube (Caloenas nicobarica) ihren auffällig verlängerten Halsfedern, die wie eine Mähne auf das Rückengefieder aufliegen und der Taube ihr markantes Aussehen verleihen. Diese dämmerungsaktive Taube ist vor allem bodenbewohnend und verbringt den Großteil ihres Lebens im Unterholz tropischer Wälder. Wenn jedoch Sonnenstrahlen auf ihr Gefieder treffen, glänzt und schimmert es in einer beeindruckenden Farbpalette von Rot, Gelb, über Grün bis hin zu Blau. Aktuelle DNA-Analysen zeigen, dass die Mähnentaube wahrscheinlich eng mit dem ausgestorbenen Dodo verwandt ist.
 

Mähnentaube - Caloenas nicobarica

Systematik:
Tauben
Lebensraum:
dichte Wälder
Verbreitung:
Südostasien bis Neuguinea
Nahrung:
Sämereien, gelegentlich Früchte
Fortpflanzung:
1 Ei, Brutdauer 17-18 Tage
Sozialstruktur:
relativ gesellig
Bestand:
stark zurückgehend
Besonderheit:
brütet in lockeren Kolonien

Gefährdung

Die 1964 erstellte Rote Liste bedrohter Arten der Weltnaturschutzunion (IUCN) hat sich zur umfassendsten Informationsquelle über den globalen Erhaltungszustand von Tier-, Pilz- und Pflanzenarten entwickelt. In ihr sind mittlerweile über 40.000 Spezies gelistet und gibt Auskunft über deren Verbreitungsgebiet, Populationsgröße, Lebensraum und Ökologie, Nutzung und/oder Handel, Bedrohungen und Erhaltungsmaßnahmen. Sie ist ein wichtiges Indikator für den Zustand der biologischen Vielfalt unserer Welt und ist zudem ein Instrument, um diese Vielfalt dauerhaft zu erhalten.

Hier wohne ich

Mangrovenreiher und Moorente
Foto: Inga Dauter

Welt der Vögel

Die Vielfalt der Vögel ist immens. Fast 10.000 Arten sind bis heute weltweit beschrieben. Eingebettet in den den historischen Teil der Wilhelma zwischen Haupteingang, Wilhelma-Theater und Seelöwenbecken kann die Welt der Flugkünstler vom kleinen Wiedehopf bis zum langhalsigen Emu erkundet werden.