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Pflanzenvielfalt: Bougainvillea

Bougainvillea

Wer in den südamerikanischen Tropen unterwegs ist, stößt fast unumgänglich auf die großen, strauch- bis baumartig, meistens aber kletternd wachsenden, leuchtend violett oder rot gefärbten Bougainvillen.

Bougainvillen sind eine kleine Pflanzengattung mit zehn bis zwanzig Wildarten. Sie sind auch in anderen Teilen der Welt angepflanzt und ausgewildert worden, sodass sie inzwischen auch im Mittelmeerraum ein häufiger Anblick sind.

Regelmäßig werden nur drei Arten in Kultur gehalten. Die bei uns vielleicht bekannteste Bougainville ist eine Kreuzung aus zwei dieser Arten, nämlich die kräftig violett blühende Bougainvillea x buttania (auch „Mrs. Butt“ genannt), die von den Wildarten B. glabra und B. spectabilis abstammt. Genau genommen sind die Blüten selbst klein und weißlich, sie werden allerdings von den leuchtend pinken, deutlich größeren Hochblättern umrahmt. Diese Kletterpflanze erreicht eine Höhe von bis zu zehn Metern und eine Breite von mehreren Metern. Ihr Stamm ist dick, die Blätter sind kräftig grün. In den Blattachsen stehen bis zu 1,5 Zentimeter lange Dornen. Bougainvillen sind sehr frostempfindlich und bei uns daher vor allem für Wintergärten gut geeignet.

Bougainvillea - Bougainvillea x buttania "Mrs. Butt"

Familie:
Wunderblumengewächse (Nyctaginaceae)
Heimat:
Zuchtform, Elternarten aus Brasilien
Blütezeit:
In den Tropen zu Beginn der Trockenzeit oder ganzjährig, bei uns im Sommer bis Herbst
Lebensraum:
Zuchtform, in sonnigen, feuchten Lagen
Besonderheit:
Der Name ehrt den französischen Seefahrer Bougainville, im Deutschen wird sie auch Drillingsblume genannt.
Nutzung:
Sie werden häufig als Zierpflanzen in Gärten oder als Schmuck von Gebäudefassaden gepflanzt.

Hier wachse ich

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