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Pflanzenvielfalt: Drachenfrucht (Waldkaktus)

Drachenfrucht (Waldkaktus)

Die Drachenfrucht, auch Pitahaya genannt, erfreut sich im Supermarkt inzwischen einiger Beliebtheit. Dass sie die Frucht eines Waldkaktus ist, wissen aber nur wenige.

Dieser grüne Waldkaktus bildet bis zu fünf Meter lange, dreirippige Triebe mit gewellten Kanten, die als dichtes Gewirr wachsen. Sie nutzen Felsen und Bäume als Stützen und Kletterhilfen, als Kulturfolger auch Mauern und verfallene Gebäude, was oft zu malerisch pittoresken Bildern führt. Die Blüten sind spektakulär: Sie sind strahlend weiß und haben einen Durchmesser von bis zu 30 Zentimetern – sie gehören damit zu den größten Kakteenblüten überhaupt. Leider blühen sie nur eine einzige Nacht, in der sie Nachtfalter zur Bestäubung anlocken.

Die pinkfarbenen, wohlschmeckenden Früchte werden bereits seit präkolumbianischer Zeit als Nahrungsmittel genutzt. Ihren Namen haben sie von der schuppenartigen Oberfläche. Das Fruchtfleisch ist weiß. In jüngster Zeit gelten sie als Superfood, dem verschiedene gesundheitsfördernde Wirkungen zugeschrieben werden.

Drachenfrucht-Waldkakteen werden in verschiedenen Teilen der Welt angebaut, nicht nur in ihrem mittelamerikanischen Ursprungsgebiet, sondern auch in Südostasien, Australien und anderen Teilen Amerikas.

Drachenfrucht (Waldkaktus) - Hylocereus undatus

Familie:
Kakteengewächse (Cactaceae)
Heimat:
ursprünglich Südmexiko, inzwischen in den gesamten Subtropen verbreitet
Blütezeit:
Sommer bis Herbst
Lebensraum:
tropische Wälder
Besonderheit:
Ein einziger Kaktus liefert bis zu 100 Kilo Früchte pro Jahr.
Nutzung:
als Speisefrucht

Hier wachse ich

Orchideenblüten im historischen Gewächshaus

Historische Gewächshauszeile

Die Historische Gewächshauszeile zeigt die vielfältige Flora und Fauna unseres Planeten in zahlreichen Facetten: Tropische Orchideen, dornige Kakteen, australische Vögel und filigrane Blüten warten unter den historischen Dächern und Kuppeln aus Glas und Gusseisen. Im angrenzenden Neubau geht es in die Welt der Kleinsäuger, Vögel und Insektivoren.