
Bienenfresser
Der Bienenfresser gehört zur Ordnung der Rackenvögel und ist ein auffallend bunt gefärbter Vogel. In den vergangenen Jahren hat sich die Art aufgrund für sie günstiger klimatischer Bedingungen zunehmend auch in Deutschland ausgebreitet, sodass sie nun auch schon in Deutschland in Küstennähe vorkommt. Charakteristisch ist ihr unverwechselbares, farbenprächtiges Gefieder. Bienenfresser erbeuten ihre Nahrung fast ausschließlich im Flug. Diese besteht aus verschiedenen Fluginsekten, darunter auch Bienen, denen sie ihren Namen verdanken. Den potenziell gefährlichen Stachel ihrer Beute machen sie durch wiederholtes Schlagen gegen Äste unschädlich.
Bienenfresser leben und brüten bevorzugt in Kolonien. Zur Brut graben sie selbstständig Bruthöhlen in steile Hänge oder Abbruchkanten. Als Zugvögel verbringen sie die kalte Jahreszeit von September bis April in Afrika.
Bienenfresser - Merops apiaster
- Systematik:
- Rackenvögel, Spinte
- Lebensraum:
- Südhänge, trockene Flussbetten
- Verbreitung:
- Iberische Halbinsel bis Zentralasien, lokal in Afrika
- Nahrung:
- Große Fluginsekten
- Fortpflanzung:
- 4 -10 Eier, Brutdauer 15 -18 Tage
- Sozialstruktur:
- Paarweise, brütet häufig in Kolonien
- Bestand:
- Gesichert, Zunahme durch Klimaerwärmung
- Besonderheit:
- Gräbt Brutröhren in Steilhänge
Gefährdung
Die 1964 erstellte Rote Liste bedrohter Arten der Weltnaturschutzunion (IUCN) hat sich zur umfassendsten Informationsquelle über den globalen Erhaltungszustand von Tier-, Pilz- und Pflanzenarten entwickelt. In ihr sind mittlerweile über 40.000 Spezies gelistet und gibt Auskunft über deren Verbreitungsgebiet, Populationsgröße, Lebensraum und Ökologie, Nutzung und/oder Handel, Bedrohungen und Erhaltungsmaßnahmen. Sie ist ein wichtiges Indikator für den Zustand der biologischen Vielfalt unserer Welt und ist zudem ein Instrument, um diese Vielfalt dauerhaft zu erhalten.
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Historische Gewächshauszeile
Die Historische Gewächshauszeile zeigt die vielfältige Flora und Fauna unseres Planeten in zahlreichen Facetten: Tropische Orchideen, dornige Kakteen, australische Vögel und filigrane Blüten warten unter den historischen Dächern und Kuppeln aus Glas und Gusseisen. Im angrenzenden Neubau geht es in die Welt der Kleinsäuger, Vögel und Insektivoren.