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Tierart: Ceylon-Lanzenotter

Ceylon-Lanzenotter

Die tag- und nachtaktive Viper besitzt einen Greifschwanz und klettert ausgezeichnet. Sie kommt bis in Höhen von 2000 Metern vor. Weibchen werden bis zu 1,3 Meter lang, Männchen nur 75 Zentimeter. Die Art ist lebend gebärend – nach sieben Monaten Tragzeit kommen bis zu 25 Jungschlangen zur Welt. Die Schlangen wirken träge, können aber notfalls blitzschnell bis über die halbe Körperlänge vorschießen. Mit den
Grubenorganen zwischen Auge und Nase orten sie Wärmestrahlung – und so warmblütige Beute bei Nacht. 

Ceylon-Lanzenotter - Trimeresurus trigonocephalus

Systematik:
Vipern (Viperidae)
Lebensraum:
Feuchtwarme Wälder, Teeplantagen und Buschland
Verbreitung:
Sri Lanka
Nahrung:
Kleinsäuger, Vögel, Frösche und Echsen

Gefährdung

Die 1964 erstellte Rote Liste bedrohter Arten der Weltnaturschutzunion (IUCN) hat sich zur umfassendsten Informationsquelle über den globalen Erhaltungszustand von Tier-, Pilz- und Pflanzenarten entwickelt. In ihr sind mittlerweile über 40.000 Spezies gelistet und gibt Auskunft über deren Verbreitungsgebiet, Populationsgröße, Lebensraum und Ökologie, Nutzung und/oder Handel, Bedrohungen und Erhaltungsmaßnahmen. Sie ist ein wichtiges Indikator für den Zustand der biologischen Vielfalt unserer Welt und ist zudem ein Instrument, um diese Vielfalt dauerhaft zu erhalten.

Hier wohne ich

Aquarium und Terrarium

Das bereits 1967 eingeweihte Gebäude ist bis heute eine renommierte Einrichtung. Die beiden Bereiche des Aquariums zeigen zum einen Wassertiere der gemäßigten Zonen, dazu zählen etwa die Nordsee und das Mittelmeer. Zum anderen sind tropische Süßwasserfische und Bewohner der Korallenriffe zu erleben. In der Schau befinden sich 71 Aquarien sowie sechs Klimalandschaften und fünf Uferbecken. Verbunden sind die beiden Gebäudeflügel durch den Mittelbau, der 32 Terrarien und die Krokodilhalle umfasst. Insgesamt leben hier in diesem Zentrum der Vielfalt rund 750 Tierarten.