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Tierart: Bürstenschwanz-Rattenkänguru (Woylie)
Bürstenschwanz-Rattenkänguru (Bettongia penicillata ogilbyi)

Bürstenschwanz-Rattenkänguru (Woylie)

Der Woylie wird oft als „Gärtner des australischen Waldes“ bezeichnet. Auf der Suche nach unterirdisch wachsenden Pilzen gräbt er jede Nacht zahlreiche kleine Löcher in den Boden. Dadurch wird der Boden gelockert, Regenwasser kann besser versickern und Pilzsporen werden über den Kot verbreitet. Viele Pflanzen sind auf diese Pilze angewiesen und profitieren indirekt von den Woylies.

Seinen Namen verdankt der Woylie der pinselartigen Schwanzspitze. Mit dem Greifschwanz transportiert er Gras und Zweige zu einem gut versteckten Nest. Wie Kängurus besitzt auch er einen nach vorne geöffneten Beutel und einen mehrkammerigen Magen zur Verdauung faserreicher Nahrung.

Bürstenschwanz-Rattenkänguru (Woylie) - Bettongia penicillata ogilbyi

Systematik:
Rattenkängurus
Lebensraum:
trockene Hartlaubwälder und Waldgebiete mit dichtem Unterholz
Nahrung:
Pilze, Wurzeln und Wirbellose
Fortpflanzung:
Geburt nach 21 Tagen, Verlassen des Beutels nach 3-5 Monaten
Sozialstruktur:
Einzelgänger
Bestand:
Das Westliche Bürstenschwanz-Rattenkänguru ernährt sich von unterirdischen Pilzen, die sie mit ihren kräftigen Vorderpfoten ausgraben.

Gefährdung

Die 1964 erstellte Rote Liste bedrohter Arten der Weltnaturschutzunion (IUCN) hat sich zur umfassendsten Informationsquelle über den globalen Erhaltungszustand von Tier-, Pilz- und Pflanzenarten entwickelt. In ihr sind mittlerweile über 40.000 Spezies gelistet und gibt Auskunft über deren Verbreitungsgebiet, Populationsgröße, Lebensraum und Ökologie, Nutzung und/oder Handel, Bedrohungen und Erhaltungsmaßnahmen. Sie ist ein wichtiges Indikator für den Zustand der biologischen Vielfalt unserer Welt und ist zudem ein Instrument, um diese Vielfalt dauerhaft zu erhalten.

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