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Presse Archiv

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Foto: CCF

Welt-Geparden-Tag: Wilhelma half 2022 bei Rettung und Nachzucht der Raubkatzen

Positive Nachrichten hat die Wilhelma zum Welt-Geparden-Tag, der am 4. Dezember international begangen wird. 2022 war auf vielfältige Weise ein gutes Jahr für den Artenschutz des schnellsten Landtiers der Welt. Von seinen kleinen, aber wichtigen Fortschritten berichtet der Zoologisch-Botanische Garten in Stuttgart am Sonntag an einem Aktionsstand von 11 bis 15 Uhr direkt am Gehege mit dem Gepardennachwuchs, der früheren Eisbärenanlage.

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In luftiger Höhe suchten die Jungtiere die Nähe zur Mutter Niara.
Foto: Wilhelma / Harald Knitter

Geparden-Fünflinge dürfen jetzt das Klettern üben

Besonderer Familienausflug bei den Geparden der Wilhelma: In wenigen Tagen werden die Fünflinge fünf Monate alt. Für den ersten Nachwuchs der schnellen Raubkatzen im Zoologisch-Botanischen Garten in Stuttgart überhaupt ist das eine ganz spannende Zeit. Die Jungtiere sind nun groß genug und ausreichend trittsicher, um sich an ein neues Abenteuer zu wagen. Nachdem sie bisher das große Auslaufgehege nutzen konnten, durfte Mutter Niara ihren Wurf jetzt in die Nachbaranlage führen, die als Kletterpark gestaltet ist. Über mächtige Baumstämme, die an der Wand lehnen, gilt es, einen Ausguck in rund fünf Metern zu erklimmen, von wo aus sie die Wilhelma überblicken können.

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Foto: EAZA

Wilhelma unterstützt Zoos der Ukraine mit Spenden von 28.000 Euro

Seit Februar herrscht Krieg in der Ukraine. Das Leid vor Ort betrifft neben den Menschen auch die Zootiere. Deshalb unterstützt die Wilhelma die Initiative des europäischen Dachverbands EAZA, den Kolleginnen und Kollegen im Kriegsgebiet unter die Arme zu greifen. Sie sammelt und überweist Spenden an dessen Hilfefonds. Jetzt konnte der Zoologisch-Botanische Garten erneut 13.000 Euro weitergeben. Insgesamt sind so in Stuttgart in diesem Jahr schon 28.000 Euro zusammengekommen.

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Foto: Erika Blessing

Jetzt erhältlich: Wilhelma-Kalender 2023

Wihelma-Impressionen aus der Sicht der Gäste: Der zweite Wandkalender mit Motiven der Besucherinnen und Besucher ist nun erhältlich. Wieder wurden zahlreiche Aufnahmen zum Fotowettbewerb von zauberhaften Seerosen bis zu eleganten Raubkatzen eingereicht. 13 Fotos haben es in die finale Auswahl geschafft und zieren nun die zwölf Monatsblätter und den Titel 2023.

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Okapi-Jungtier
Foto: Wilhelma / Inga Dauter

Erneuter Nachwuchs bei den bedrohten Okapis

Mit großen Augen, noch ganz vorsichtig, lugt der jüngste Nachwuchs der Wilhelma aus seinem warmen Strohbett. Gerade einmal zwei Wochen alt ist das Okapi-Jungtier, das am Dienstag, 4. Oktober, kurz vor 4 Uhr geboren wurde. Zum ersten Mal seit 2011 wachsen damit zwei kleine Okapis gleichzeitig im Zoologisch-Botanischen Garten in Stuttgart auf. Erst im März war Thamani, die Halbschwester des Neuzugangs, auf die Welt gekommen. Ein wichtiger Zuchterfolg für den Erhalt der seltenen Kurzhalsgiraffen, von denen nur noch etwa 10.000 bis 20.000 Tiere in den Regenwäldern der Demokratischen Republik Kongo leben.

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Urkundenübergabe mit Hauptdarstellern von Disneys Alladin bei Kamelfohlen
Foto: Convensis GmbH

Stage Apollo Theater übernimmt Tierpatenschaft für Kamelfohlen

Stage Entertainment schafft erneut Synergien im Ländle: Nachdem der weltweit führende Musicalproduzent bereits im August die Organisation „Stille Not“ von Gudrun Nopper unterstützt hat, folgt nun eine Kooperation mit der Wilhelma Stuttgart. Augenzwinkernd passend zum Musical Disneys ALADDIN übernimmt das Stage Apollo Theater die Tierpatenschaft für das Kamelfohlen Chris. Die Geburt des kleinen Kamelhengsts war eine der Sensationen des Jahres in der Wilhelma. Nach 13 Jahren wurde erstmals wieder ein Kamelfohlen im Zoologisch-Botanischen Garten Stuttgart geboren: Bei eisigen Temperaturen brachte Stute Chiara den Hengst am 01. April 2022 zur Welt, der von den Tierpflegerinnen und -pflegern und Besucherinnen und Besuchern sofort ins Herz geschlossen wurde. Auch die Stage Entertainment freut sich sehr über die seltene Geburt des Fohlens – und unterstützt dieses mit einer Patenschaft des Stage Apollo Theaters.

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Seefledermaus
Foto: Wilhelma / Inga Dauter

Neuzugang Seefledermaus: Wenn ein Fisch auf seinen Flossen läuft

Ganz am Ende eines Ausflugs in das Aquarium, im letzten Becken vor dem Ausgang, erwartet die Gäste der Wilhelma seit neustem eine echte Rarität. Zwischen karibischen Riff-Fischen schwimmt dort seit Anfang September eine Seefledermaus, die nur selten in Zoos zu sehen ist. Im Zoologisch-Botanischen Garten in Stuttgart wird dieser ungewöhnliche Meeresbewohner nun erstmalig gehalten, was auch bei den erfahrenen Tierpflegerinnen und Tierpflegern der Wilhelma für neue Erkenntnisse sorgt.

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Kalb eines Sumatra-Nashorns mit Mutter
Foto: Biro Humas KLHK

Aktionsstand zum Welt-Nashorn-Tag: Zwiespältige Bilanz mit Lichtblick einer extrem seltenen Geburt

Der Welt-Nashorn-Tag ist für Artenschützerinnen und Artenschützer so etwas wie der jährliche Berichtstag an der Börse: Immer am 22. September ziehen sie Bilanz, stellen Zahlen vor und hoffen, dass sich Investoren finden, die an die Zukunft des Projektes zur Rettung der bedrohten Rhinozerosse glauben. Nur dass es ihnen nicht darum geht, Geld zu verdienen, sondern es für die Rettung der Vielfalt auf unserem Planeten ausgeben zu dürfen. Die Wilhelma gehört auf beiden Seiten dazu. Der Zoologisch-Botanische Garten in Stuttgart ist als Artenschutzorganisation aktiv und zählt zudem zu den Investoren in Schutzprogramme vor Ort: zum Beispiel für das Panzernashorn und das extrem seltene Sumatra-Nashorn.

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